
Stierkäfer leben in einem selbst gegrabenen, fingerdicken und bis zu anderthalb Meter tiefen, unterirdischen Bau. Der Kot von Kaninchen und Schafen ist ihre bevorzugte Leibspeise, mit der sie auch ihre Brut groß ziehen.
„In Bretten habe ich bisher nur einmal einen Stierkäfer gefunden. Das war vor über 40 Jahren“, berichtet Gerhard Dittes, der Vorsitzende des BUND Bretten. Das verwundert nicht, da dieses seltene Insekt meistens nur nachts seinen Bau verlässt. Der Bestand des Stierkäfers ist inzwischen gefährdet. Deshalb steht er unter Naturschutz.
Link : Stierkäfer in der Heide



„Gartenbesitzer, die Engerlinge in ihrem Komposthaufen finden, sollten diese am Leben lassen. Es könnten nämlich die Larven von Rosen- oder Nashornkäfern sein.“