Kategorie: Naturbeobachtungen

  • Entdeckt: Gottesanbeterin in Durmersheim

    Ein aufmerksamer BUND-Mitarbeiter entdeckte kürzlich im Siedlungsbereich von Durmersheim bei Rastatt eine Gottesanbeterin. Das unverwechselbare Insekt war nicht leicht zu entdecken, weil es die gleiche hellbraune Farbe hatte wie die verdorrten Grashalme, hinter denen es sich versteckt hatte. Der BUND Bretten bedankt sich für die Fundmeldung und das Belegfoto. Die Beobachtung wurde an die LUBW in Karlsruhe, die den Bestand der Gottesanbeterinnen in ganz Baden-Württemberg erfasst, weitergeleitet.

  • Naturbeobachtungen im April

    blühender Bärlauch
    Den starken knoblauchähnlichen Geruch des Bärlauchs kann man derzeit in Wäldern und Gärten riechen. Er ist verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. Zum Steckbrief: Der Bärlauch

    Von Anfang März bis Mai kann man die Mauerbiene in Gärten antreffen. An blühenden Traubenhyazinthen sammelt sie Pollen und trinkt Nektar. Zum Steckbrief: Die Mauerbiene

    Die stinkende Nießwurz, ein immergrüner Halbstrauch aus der Familie der Hahnenfußgewächse erreicht eine Wuchshöhe von etwa einem halben Meter. An holzigen Stielen sitzen die 7 bis 9 fach geteilten Blätter. Die glockenförmigen Blüten mit zum Teil rötlichem Rand, öffnen sich bereits im Spätwinter. Zum Steckbrief: Stinkende Nieswurz

    Die Wiesen-Schlüsselblume erkennt man ihren dottergelben, stark duftenden Blüten mit fünf orangefarbenen Flecken (Saftmale) in der Blüte. Die Blütenkelche sind blassgrün und bauchig. Die Wiesen-Schlüsselblume wird in einigen Ländern als stark gefährdet in den Roten Listen geführt, in Baden-Württemberg befindet sie sich bereits auf der Vorwarnliste. Zum Steckbrief: Die Wiesenschlüsselblume

    Ein weiterer Frühblüher ist das Scharbockskraut. Die sternförmigen, goldgelb glänzenden Blüten können mehr als fünf Zentimeter Durchmesser erreichen. Von März bis Mai werden sie von Insekten besucht. Zum Steckbrief: Das Scharbockskraut

  • Naturbeobachtungen im Februar

    Obwohl noch ein Wintermonat, kann man im Februar bereits Blüten in Gärten und an Waldrändern beobachten!
    Dazu gehört der Winterling, den „Steckbrief“ des Winterlings lesen Sie hier.
    Beim Huflattich treiben jetzt bereits die gelben Blütenstände aus. Sie dienen vielen Insekten als Futterquelle. Das Foto zeigt die Gemeine Sandbiene (Andrena flavipes) auf einer Huflattichblüte. Die großen Blätter dieses Frühblühers erscheinen erst viel später nach der Blüte.