Kategorie: Aktuell

  • Projekt  „Wildbienenschutz“  von NatureLife-International und EDEKA gewürdigt

    Projekt „Wildbienenschutz“ von NatureLife-International und EDEKA gewürdigt

    Das Gemeinschaftsprojekt „Wildbienenschutz“ von BUND und Melanchthon-Gymnasium Bretten wurde kürzlich in einer Feierstunde gewürdigt. Im EDEKA Markt Schröter in Königsbach-Stein überreichten Frau Wilhelmi von NatureLife-International im Beisein mit Oberbürgermeister Martin Wolff und Herr Sumser von EDEKA Südwest Urkunden an Bernhard Steger (Melanchthon-Gymnasium) und Gerhard Dittes (BUND-Ortsgruppe Bretten).
    (mehr …)

  • Agrobiodiversitätsgipfel

    Die Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg hatte am 29.Oktober 2014 zum ersten bundesweiten Agrobiodiversitätsgipfel nach Bruchsal eingeladen.

    In den letzten Jahrzehnten hat die Entwicklung in der Landwirtschaft einerseits zu immer höheren Erträgen, andererseits aber zur Nutzung von immer weniger Kulturpflanzen-sorten geführt. Die Agrobiodiversität, also die Vielfalt von Nahrungspflanzen und Nutztierrassen, hat dabei dramatisch abgenommen.

    Nur wenn die genetische Vielfalt in der Lebensmittelproduktion erhalten wird, können Ertragsrisiken gemindert und hohe Erträge gesichert werden. Die wachsende Weltbevölkerung und der Klimawandel sind eine große Herausforderung für die globale Landwirtschaft. Neben Vorträgen zu diesem Thema wurden erfolgreiche Projekte zur Erhaltung gefährdeter Kulturpflanzen und Nutztiere vorgestellt: Die Zucht „Dunkler Honigbienen“, Dülmener Wildpferde, die Nutzung regionaler Getreidesorten am Bodensee, die Erhaltung vielfältiger Tomatensorten, der Alblinsen („Alb-Leisa“) und „Spitzkraut“ von den schwäbischen Fildern. Dabei war der Leitgedanke: “Schutz bedrohter Nutzpflanzen und Tierrasse durch Nutzung“.

    Ministerpräsident Kretschmann hat es kürzlich so formuliert : „Was nicht gegessen wird, wird vergessen“.

    An dieser Fachtagung der Umweltakademie waren beteiligt:

    Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen

    Dachverband Kulturpflanzen- und Nutzervielfalt e.V.

    ARCHE NOAH Gesellschaft zur Erhaltung und Verbreitung der Kulturpflanzenvielfalt

    Gesellschaft zur Erhaltung gefährdeter Haustierrassen e.V.

    Keyserlingk-Institut

    ProSpecieRara : Gemeinnützige Gesellschaft für die Kulturhistorische und genetische Vielfalt von Pflanzen und Tieren in Deutschland

  • TV-Tipp

    medienWACHSTUM, WAS NUN?
    „Mehr Wachstum!“ wird in Zeiten von Wirtschafts-, Umwelt- und Finanzkrisen gefordert, denn die amerikanische Immer-mehr-Ideologie gilt als Garant für eine gesunde Ökonomie. Doch wie zeitgemäß ist dieser Mythos angesichts der weltweiten Ressourcenknappheit noch? Dieser Frage geht der Dokumentarfilm auf den Grund – und zeigt Alternativen auf, die sich bereits bewährt haben. Sehr sehenswert!
    Auf ARTE am Freitag, 07.11.14 um 8:55 Uhr und Samstag, 15.11.14 um 11:55 Uhr

  • BUND bei Gewässerschau

    Da Kommunen verpflichtet sind in regelmäßigen Abständen eine Gewässerschau durchzuführen, hatte die Stadt Bretten zu einer Bachbegehung eingeladen. Neben Vertretern der Stadt Bretten und der Wasserbehörde , nahm auch der BUND-Bretten an der Begehung von Salzach und Weissach teil.
    Die Salzach durchfließt als Wiesenmäander das Ruiter Tal. Ihr Lauf ist nicht gerade sondern bildet Schlingen mit steilen Prall- und flachen Gleithängen. (Bild3) Dadurch verlagert sich der Bachlauf ständig. Durch gezielte Maßnahmen soll der Unterspülung der Steilhänge Einhalt geboten werden.

    Das verheerende Hochwasser vom Juni 2013 und mögliche, zukünftige Hochwasserschutz-maßnahmen wurden ausführlich diskutiert. Als Hauptursache für die Überflutung wurde die fortschreitende Versiegelung durch Neubaugebiete in Maulbronn und Kleinvillars und die damit verbundene Einleitung von Niederschlagswasser in die Salzach genannt. Außerdem kann der Aalkistensee seine Funktion als Hochwasserpuffer nicht ausreichend erfüllen, weil bei der Sanierung die meterdicke Schlammschicht aus Kostengründen nicht entfernt wurde. Die Entsorgung des giftigen Sediments auf einer Sondermülldeponie wollte damals keiner bezahlen.
    Folgende erforderlichen Maßnahmen wurden besprochen:

  • Sanierung eines Feuchtgebietes

    Sanierung eines Feuchtgebietes durch die Ortsgruppe Bretten
    Sanierung eines Feuchtgebietes durch die Ortsgruppe Bretten

    Starker Pflanzenwuchs fördert die Verlandung von Feuchtgebieten. Dadurch können Laichgewässser schon nach wenigen Jahren ihre Funktion verlieren. Deshalb müssen die Kinderstuben der Lurche immer wieder gepflegt werden. Unerlässliche Maßnahmen sind die Wiederherstellung und bei Bedarf die Neuanlage ausreichend großer, geeigneter Wasserflächen.

    Der BUND-Bretten hat in diesen Herbsttagen mit der Sanierung eines Feuchtgebietes begonnen. Nach Absprache mit den zuständigen Behörden wurde die mehrstündige und schweißtreibende Maßnahme durchgeführt.