Diese Pflanze blüht von August bis Oktober. Die sechs gleichförmigen Blütenblätter sind violett bis hellrosa – selten auch weiß- gefärbt. Die Blüten werden von Insekten wie Bienen und Fliegen besucht. Erst im Frühjahr kommen die langen grünen Blätter aus dem Boden. Die eiförmigen Kapselfrüchte reifen im Frühsommer. Im Raum Bretten findet man die Herbstzeitlose auf Wiesen und an Böschungen. Vorsicht ! Alle Teile der Herbstzeitlose sind giftig!
Kategorie: Botanik
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Steckbrief: Kleiner Odermennig (Agrimonia eupatoria)
Diese Pflanze aus der Familie der Rosengewächse kann bis zu einem Meter hoch werden. Die wechselständigen Blätter sind unpaarig gefiedert. Spross und Blätter sind behaart. An langen Ähren sitzen die kleinen Blüten mit fünf gelben Blütenblätter. Diese werden von Bienen und Fliegen eifrig besucht. Die hakigen Klettfrüchte bleiben am Fell von Tieren hängen und werden so verbreitet. Der kalkliebende Odermennig kommt bei uns auf Wiesen, an Wegrändern und in Laubwäldern vor.
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Steckbrief: Riesenbärenklau Heracleum mantegazzianum
(H. giganteum)Diese krautige Pflanze macht ihrem Namen alle Ehre: In wenigen Wochen kann sie fast vier Meter hoch wachsen! Am dicken, dunkel gefleckten Stängel sitzen große, gefiederte Blätter, die bis zu einem Meter lang werden können. Die weißen Doldenblüten können einen Durchmesser bis zu einem halben Meter erreichen und viele tausend Samen hervorbringen. Letztere sind mehrere Jahre keimfähig. Der Riesenbärenklau stammt ursprünglich aus dem Kaukasus und hat sich in Mitteleuropa stark ausgebreitet . Dieser Neophyt ist giftig (Giftpflanze des Jahres 2008)! Er enthält fotosensibilisierende Substanzen. Durch Berührung dieser Pflanze bei Sonnenlicht entstehen schmerzhafte Blasen auf der Haut. Deshalb sollte diese Pflanze niemals ohne Schutzkleidung, Handschuhe und Schutzbrille angefasst werden! Hauptsächlich wegen der Gesundheitsgefährdung wird diese Pflanze bekämpft. Die abgebildete Exemplar wächst zur Zeit am Saalbach in der Brettener Innenstadt.
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Steckbrief: Birnengitterrost (Gymnosporangium fuscum)
Ab Mitte Mai findet man auf der Oberseite von Birnenblätter wenige Millimeter große, rostrote Flecken, die im Laufe des Sommers bis zu 15 Millimeter Durchmesser heranwachsen. Ab Juli entwickeln sich auf den Blattunterseiten kleine, knollenförmige Warzen.
Ursache ist der Rostpilz Gymnosporangium fuscum, der auf Wacholderzweigen überwintert. Im Frühjahr werden Sporen gebildet, die vom Regen, Wind oder Insekten auf die Birnenblätter übertragen werden. Hier keimen die Pilzsporen aus. Der sich entwickelnde Pilz erzeugt die rostroten Flecken und die Warzen auf der Blattunterseite. Aus gitterartigen Schlitzen in den Warzen gelangen Sporen ins Freie und auf Wacholderpflanzen. Dieser Pilz benötigt also zwei verschiedene Wirtspflanzen, um zu überleben.
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Steckbrief: Echtes Mädesüß (Filipendula ulmaria)
An nährstoffreichen, feuchten Standorten wie Bachufer oder Schilfgebiete kann man die zu den Rosengewächsen gehörende Pflanze finden. Im oberen Teil verzweigt sich der bis zu zwei Meter hohe Stängel. Die dunkelgrünen, von starken Blattadern durchzogenen Blätter, sind gefiedert und haben an der Unterseite einen weißen Flaum. Im Sommer entfalten sich die weißen Blüten. Ihr Duft lockt Insekten wie zum Beispiel Bienen, Fliegen oder Käfer an.