Dieser bis zu drei Zentimeter große, flugunfähige Käfer ist in Bretten und Umgebung gelegentlich anzutreffen. Auffällig sind die „geknieten“ Fühler der Männchen (Foto). Im Frühjahr legen die Weibchen portionsweise mehrere Tausend Eier in den Boden. Die winzigen Larven klettern auf Blüten. Von dort lassen sie sich von Wildbienen ( Pelz- und Sandbienen) in deren Nester tragen. Zuerst fressen sie das Ei ihres Wirtes, um anschließend die Nektar- und Pollenvorräte zu verspeisen. Nach mehreren Entwicklungsstadien verpuppen sich die Larven. Im nächsten Frühjahr schlüpfen dann die fertigen Käfer. Um Feinde abzuschrecken, können Ölkäfer aus ihren Gelenken giftige Körperflüssigkeit austreten lassen. Der Schutz der Wildbienen dient auch zur Erhaltung der Ölkäfer!

Schlagwort: Steckbrief
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Steckbrief: Schwarzblauer Ölkäfer (Meloe proscarabaeus)
Schwarzblauer Ölkäfer (Meloe proscarabaeus) -
Steckbrief: der Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis)
Dieser Kleinschmetterling wurde aus Ostasien eingeschleppt und hat sich in den letzten Jahren auch im Raum Bretten rasant ausgebreitet. Die gefräßigen Raupen erzeugen Fäden, mit denen sie die Buchsbaumblätter verkleben. In diesen Gespinsten findet die Verpuppung statt. Nach dem Schlüpfen paaren sich die Falter. Die Weibchen legen dann ihre Eier an Buchsbäume ab. Abhängig vom Witterungsverlauf können drei Generationen im Jahr schlüpfen. Die Buchsbäume sterben ab. Eine wirkungsvolle Bekämpfung ist auf Dauer fast aussichtlos.
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Steckbrief: Gefleckter Aronstab (Arum maculatum)
Die Blätter dieser giftigen Pflanze sind pfeilförmig. Ein grünlichweißes Hüllblatt umgibt einen keulenförmigen Kolben, an dem sich die Blütenblätter befinden. Durch Aasgeruch werden Fliegen und andere Insekten angelockt. Sie rutschen in den vom Hüllblatt gebildeten Kessel. Erst nach der Bestäubung welkt das Hüllblatt und die Insekten können wieder ins Freie.(Fliegenkesselfalle)
Im August findet man die leuchtend roten, giftigen Beeren des Aronstabs. -
Steckbrief: die Holzbiene
In der zweiten Aprilwoche haben die Holzbienen mit dem Anlegen ihrer diesjährigen Brutzellen begonnen. Im Rahmen des Projekts „Schützt die Wildbienen“ (ein Gemeinschaftsprojekt von Melanchthon-Gymnasium und BUND-Bretten) wurden mehrere Nistmöglichkeiten für Holzbienen bereitgestellt. Die bis drei Zentimeter große und schwarz-blau gefärbte Holzbiene ist unsere größte einheimische Wildbiene.
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Steckbrief: Bären-Lauch (Allium ursinum)
Der Bärlauch ist eine Pflanzenart aus der Gattung Allium und somit verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch.
Den zerriebenen Blättern entströmt ein starker knoblauchähnlicher Geruch. Die Blätter ähneln dem giftigen Maiglöckchen (Vorsicht Verwechslungsgefahr! )
Er wird wie Knoblauch in der Volksheilkunde und in der Küche verwendet. Die Blüten der Scheindolde sind schneeweiß. Diese Frühlingspflanze bildet im Ortsteil Ruit noch große Bestände.