Schlagwort: Reptilien

  • Stellungnahme des Bund für Umwelt und Naturschutz zur Flurbereinigung Bretten-Gölshausen (B293)

    Der BUND bedankt sich für die Überlassung der Unterlagen und nimmt wie folgt Stellung:
    Erläuterungsbericht
    Seite 6 –2.1.6 Allgemeine Leitsätze
    Landschaftspflegerische Kompensationsmaßnahmen leiten sich von den Eingriffstatbeständen einer Maßnahme in den Naturhaushalt und das Landschaftsbild ab (§ 14 ff BNatSchG). Dabei gilt nach wie vor der Grundsatz der räumlich funktionalen Kompensation. Große zusammenhängende Flächen sind anzustreben. Wir lehnen schmale Saumstreifen entlang von Wegen und Restflächen als übrig gebliebene Zwickel als Kompensationsmaßnahmen ab (z.B. in den Gewannen „Hinter dem Feller und Am Büchiger Weg“), auch wenn diese im Biotopvernetzungskonzept der Stadt Bretten oder als Ökokontomaßnahme aufgeführt sein sollten.

    „Wasserläufe sollen ökologisch aufgewertet werden….
    Dazu ist eine gewässerökologische Bestandsaufnahme erforderlich. Umgestaltungsmaßnahmen müssen von vorkommenden wertgebenden Tier- und Pflanzenarten und dem Charakter des Gewässers abgeleitet werden (Festlegung von Zielbiotopen). Sollten solche Maßnahmen geplant sein, fordern wir vorab entsprechende Kartierungen und die Beteiligung von entsprechendem Fachpersonal auf den Naturschutz- und Wasserbehörden.
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  • Schlingnatter ist das Reptil des Jahres 2013

    Schlingnatter
    Schlingnatter
    BUND Bretten erfasst Bestand
    Die Ortsgruppe Bretten des BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sorgt sich um die Erhaltung des Reptilienbestandes auf der Brettener Gemarkung. Der Bestand von Zauneidechse, Ringelnatter und Schlingnatter ist durch Lebensraumverlust und den zunehmenden Straßenverkehr stark zurückgegangen.
    Besonders betroffen ist die Schlingnatter. „Noch vor Jahren konnte man diese Schlange an sonnigen Böschungen und Bahndämmen und vereinzelt in Hausgärten regelmäßig beobachten“ erinnert sich Matthias Menzel vom BUND.
    Auf dem Speisezettel dieser ungiftigen Schlange stehen Eidechsen, Mäuse und sogar Schlangen, die sie durch blitzschnelles Umschlingen tötet (daher der Name Schlingnatter).
    Wegen ihrer Rückenzeichnung wird sie leider oft für eine giftige Kreuzotter gehalten und aus Angst vor Giftbissen verjagt oder gar getötet. Dabei ist die Schlingnatter sicher zu erkennen: Vom Nasenloch führt ein brauner Strich über das Auge mit stets runder Pupille. Der lange Schwanz ist nicht vom Körper abgesetzt. Ausgewachsene Tiere werden etwa 75 cm lang.
    Wer einer Schlingnatter begegnet, sollte das unter Schutz stehende Reptil einfach in Ruhe lassen. Es ist für den Menschen völlig ungefährlich.
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