Diese Spinne gehört, wie die bekanntere Gartenkreuzspinne, zur Familie der Radnetzspinnen (Araneidae). Auffälliges Kennzeichen ist eine helle Begrenzungslinie, welche den Vorderkörper umrandet und den Kopfbereich abgrenzt. Die Weibchen können eine Körperlänge von mehr als einem Zentimeter erreichen (ohne Beine). Die Brückenkreuzspinne hält sich besonders gerne in Gewässernähe und unter Brücken (Name!) auf. Ihr großes Radnetz kann sie auch über Wasserflächen spinnen. Im Raum Bretten ist sie nicht selten und fast das ganze Jahr über anzutreffen. An optimalen Standorten können diese Tiere oft dicht beisammen sitzen.
Schlagwort: Steckbrief
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Steckbrief: Gefleckte Schnirkelschnecke Arianta arbustorum = Helicigona arbustorum

Gefleckte Schnirkelschnecke
© Gerhard Dittes
Das etwa drei Zentimeter große Gehäuse ist fast kugelförmig mit fünf bis sechs Windungen. Das braune Gehäuse ist hell gesprenkelt und hat deutliche Längsrillen. Die Gehäusemündung ist innen weiß. Die Farben von Gehäuse und Weichkörper hängen vom Klima und Lebensraum ab. Sie variiert beim Weichkörper von farblos bis schwarz. Auch können Kopf und Fuß unterschiedlich gefärbt sein.
Diese Schnecke bevorzugt feuchte Lebensräume. In Bretten ist sie vor allem in den nördlichen Stadtteilen zu finden. -
Steckbrief: Rotkehlchen (Erithacus rubecula)

Rotkehlchen
Dieser etwa 15 Zentimeter große Vogel ist an seinen orangeroten Brust- und Gesichtsfedern leicht zu erkennen. Sein Gesang ist fast ganzjährig zu hören. Auch in den Parks und Gärten von Bretten ist dieser Vogel anzutreffen. Erst kürzlich haben die Briten „Robin“ zum gefiederten Nationalsymbol erklärt. -
Steckbrief: Große Vielfraßschnecke (Zebrina detrita ) Familie Turmschnecken
Das Gehäuse dieses auch als Weiße oder Große Turmschnecke bezeichneten Tieres, kann bis zu 25 mm lang werden und weist dann bis zu sieben Windungen auf. Das Schneckenhaus kann unterschiedlich gefärbt sein : weiß, cremefarben oder gelblich mit manchmal bräunlichen Querbändern. Diese Schnecke bevorzugt Kalkböden mit sonnigen, trockenen Stellen wie nach Süden geneigte Böschungen oder Weinberge. Angeheftet an Steinen oder Pflanzenstängeln überstehen diese Tiere, oft in großer Zahl, auch längere Trockenzeiten.
Nach der Roten Liste Baden-Württemberg gilt ihr Bestand als gefährdet. Auf Veränderungen ihres Lebensraumes reagiert sie besonders empfindlich. Sie kommt auch im Raum Bretten vor. Wir bitten deshalb unsere Leser, uns Funde mitzuteilen.
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Steckbrief: Kriechendes Fingerkraut (Potentilla reptans)
Diese krautige Pflanze aus der Familie der Rosengewächse, hat bis zu einem Meter lange meist flach auf dem Boden liegende Stängel. Die Laubblätter sitzen an langen Stielen und sind fünfzählig gefingert (Name). Die etwa zwei Zentimeter großen, gelben Blüten, besitzen fünf Blütenblätter. Die Früchte, etwa 200 kleine Nüsschen pro Blüte, werden von Ameisen verbreitet. Wurzeln und Blätter dieser häufigen Pflanze enthalten Gerbstoffe.