{"id":11993,"date":"2017-11-30T13:27:08","date_gmt":"2017-11-30T12:27:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bund-bretten.de\/?p=11993"},"modified":"2017-11-30T13:27:08","modified_gmt":"2017-11-30T12:27:08","slug":"eil-aktion-so-koennen-wir-glyphosat-doch-noch-stoppen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cranky-ramanujan.37-218-254-106.plesk.page\/?p=11993","title":{"rendered":"Eil-Aktion: So k\u00f6nnen wir Glyphosat doch noch stoppen!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/de\/startseite\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.bund-bretten.de\/wp-content\/uploads\/foodwatch-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-11954\" \/><\/a>Ein Schock: Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat in Br\u00fcssel ein &#8222;Ja&#8220; zu Glyphosat durchgedr\u00fcckt. Das umstrittene Ackergift ist f\u00fcr weitere f\u00fcnf Jahre in der EU erlaubt. Ist damit die Sache entschieden? Nein! Denn die deutsche Bundesregierung kann Unkrautvernichtungsmittel mit dem Wirkstoff Glyphosat trotzdem auf nationaler Ebene verbieten. Das ist unsere Chance: Wir fordern ein Verbot von Glyphosat in Deutschland!<br \/>\nVielleicht erging es Ihnen wie uns Anfang dieser Woche? Wir waren geschockt, als wir h\u00f6rten, dass Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) in Br\u00fcssel f\u00fcr eine weitere Zulassung von Glyphosat gesorgt hat. Monatelang hatte es in der Bundesregierung Streit \u00fcber das Thema gegeben, Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hatte sich immer strikt GEGEN Glyphosat ausgesprochen. Doch Agrarminister Schmidt hat in der entscheidenden Sitzung auf EU-Ebene trotzdem einfach f\u00fcr Deutschland mit &#8222;Ja\u201d gestimmt. Damit war klar: Das Ackergift wird f\u00fcr weitere lange Jahre in Europa zugelassen. Christian Schmidt hat wissenschaftliche Studien ignoriert, die vor Sch\u00e4den f\u00fcr Umwelt und Gesundheit durch Glyphosat warnen. Und der Minister hat nicht nur die vielen hunderttausend Menschen, die sich gegen Glyphosat ausgesprochen haben, vor den Kopf gesto\u00dfen. Er hat auch den Krach mit dem m\u00f6glichen k\u00fcnftigen Koalitionspartner SPD in Kauf genommen.<br \/>\n<strong><a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/de\/informieren\/glyphosat\/e-mail-aktion-glyphosat\/?utm_source=newsletter&#038;utm_medium=email&#038;utm_campaign=glyphosat\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Glyphosat-Protestaktion unterzeichnen!<\/a><\/strong><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Wie genau die Sache in Br\u00fcssel gelaufen ist, und ob Bundeskanzlerin Angela Merkel Bescheid wusste &#8211; wir werden es vielleicht nie erfahren. Aber fest steht: Die Sache ist jetzt noch nicht &#8222;durch\u201d. Unser Protest geht weiter. Denn es gibt noch eine M\u00f6glichkeit: Zwar hat die EU entschieden, den Wirkstoff Glyphosat weiter zuzulassen. Aber die Bundesregierung kann Unkrautvernichtungsmittel auf Glyphosat-Basis trotzdem auf nationaler Ebene verbieten. Frankreich hat bereits angek\u00fcndigt, das tun zu wollen.<\/p>\n<p>Deutschland muss sich daran ein Beispiel nehmen! Dabei kommt der SPD eine entscheidende Rolle zu. Nach dem Scheitern der &#8222;Jamaika\u201d-Sondierungen wird eine Gro\u00dfe Koalition aus Union und SPD wieder wahrscheinlich. Wir fordern von der SPD: Die Partei muss bei den anstehenden Gespr\u00e4chen mit der CDU\/CSU zur Bedingung machen, dass die kommende Bundesregierung das problematische Pestizid verbietet! Der SPD-Vorsitzende Martin Schulz hat just heute in Aussicht gestellt, dass sich die SPD f\u00fcr ein Verbot stark machen m\u00f6chte. Wir finden: Aus Worten m\u00fcssen Taten werden! Unterschreiben Sie daher jetzt unsere gemeinsame Aktion von Greenpeace und foodwatch an Martin Schulz! <\/p>\n<p>Die gesundheitlichen Auswirkungen von Glyphosat &#8211; dem weltweit am h\u00e4ufigsten verwendeten Unkrautvernichtungsmittel &#8211; sind heftig umstritten. Die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Stoff als &#8222;wahrscheinlich krebserregend beim Menschen&#8220; eingestuft. Die Europ\u00e4ische Beh\u00f6rde f\u00fcr Lebensmittelsicherheit (EFSA) teilt diese Bedenken nicht.<\/p>\n<p>Ganz offen: Wir bei foodwatch k\u00f6nnen Ihnen nicht sagen, ob Glyphosat nun krebsausl\u00f6send ist oder nicht. Aber eines wissen wir: Genau f\u00fcr solche F\u00e4lle, in denen es in der Wissenschaft Zweifel gibt, gibt es im EU-Recht das Vorsorgeprinzip! Wir finden: Der Gesundheitsschutz muss absoluten Vorrang haben, auch wenn es keine wissenschaftliche Klarheit \u00fcber die Risiken gibt.<\/p>\n<p>Deshalb braucht es eine Reform des Zulassungsverfahrens von Pestiziden. Unsere zweite Forderung an Martin Schulz lautet daher: In Zukunft darf die Zulassung von Unkrautvernichtern nicht mehr durch Beh\u00f6rden des Agrarministeriums erfolgen, sondern von Bundesbeh\u00f6rden, die dem Umwelt- und Gesundheitsministerium unterstehen. Helfen Sie uns! Gemeinsam k\u00f6nnen wir ein nationales Verbot von Glyphosat erreichen!<br \/>\n<strong><a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/de\/informieren\/glyphosat\/e-mail-aktion-glyphosat\/?utm_source=newsletter&#038;utm_medium=email&#038;utm_campaign=glyphosat\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Glyphosat-Protestaktion unterzeichnen!<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Schock: Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat in Br\u00fcssel ein &#8222;Ja&#8220; zu Glyphosat durchgedr\u00fcckt. Das umstrittene Ackergift ist f\u00fcr weitere f\u00fcnf Jahre in der EU erlaubt. Ist damit die Sache entschieden? Nein! Denn die deutsche Bundesregierung kann Unkrautvernichtungsmittel mit dem Wirkstoff Glyphosat trotzdem auf nationaler Ebene verbieten. 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