{"id":12829,"date":"2021-04-14T09:57:45","date_gmt":"2021-04-14T08:57:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bund-bretten.de\/?p=12829"},"modified":"2021-04-14T09:57:45","modified_gmt":"2021-04-14T08:57:45","slug":"gruene-reiswanze-jetzt-auch-in-brettener-gaerten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cranky-ramanujan.37-218-254-106.plesk.page\/?p=12829","title":{"rendered":"Gr\u00fcne Reiswanze jetzt auch in Brettener G\u00e4rten"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_12826\" aria-describedby=\"caption-attachment-12826\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/cranky-ramanujan.37-218-254-106.plesk.page\/wp-content\/uploads\/Gruene-Reiswanze_Larve.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12826\" src=\"https:\/\/cranky-ramanujan.37-218-254-106.plesk.page\/wp-content\/uploads\/Gruene-Reiswanze_Larve-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-12826\" class=\"wp-caption-text\">Larve der gr\u00fcnen Reiswanze<\/figcaption><\/figure>\n<p>Sie hat in den letzten Jahren einen weiten Weg zur\u00fcckgelegt. Von Ostafrika hat sich die Gr\u00fcne Reiswanze, Nezara viridula, wie sie von Wissenschaftlern genannt wird, \u00fcber die L\u00e4nder am Mittelmeer ausgebreitet und jetzt auch die Felder und G\u00e4rten von Bretten und seinem Umland erobert.<br \/>\nSie erreicht eine K\u00f6rperl\u00e4nge von eineinhalb Zentimetern und ist meistens gr\u00fcn gef\u00e4rbt. Aber es gibt auch rot oder orange gef\u00e4rbte Exemplare. Von der \u00e4hnlichen Gr\u00fcnen Stinkwanze ist sie durch drei wei\u00dfe Punkte auf ihrem Halsschild und zwei am Rand gelegene schwarze Punkte leicht zu unterscheiden.<br \/>\nNach der Paarung im Mai legen die Weibchen ihre Eier an der Unterseite von Bl\u00e4ttern ab. Das Eigelege besteht aus \u00fcber hundert gelb, sp\u00e4ter orangefarbenen Eiern. Die ausschl\u00fcpfenden Larven entwickeln sich \u00fcber f\u00fcnf sehr unterschiedliche Stadien zur ausgewachsenen Wanze. Diese leben gesellig und halten sich meistens gruppenweise an Pflanzen auf.<br \/>\n<em>\u201eDa die Larven kleinen, rundlichen K\u00e4fern \u00e4hneln, werden diese auch f\u00e4lschlicherweise als \u201eschwarze Marienk\u00e4fer\u201c bezeichnet\u201c<\/em>, wei\u00df Matthias Menzel vom BUND.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcne Reiswanze ist bei der Auswahl ihrer Futterpflanzen nicht w\u00e4hlerisch. Sie bef\u00e4llt verschiedene Gem\u00fcsepflanzen und Obstkulturen. Mit ihrem f\u00fcr Wanzen typischen Saugr\u00fcssel sticht sie Bl\u00e4tter und Fr\u00fcchte an und saugt Pflanzensaft, von dem sie sich ern\u00e4hrt. Dadurch entstehen Flecken auf den Pflanzen und missgebildete Fr\u00fcchte. Ein von der Wanze abgesondertes Sekret macht die Fr\u00fcchte ungenie\u00dfbar.<br \/>\nAu\u00dferdem k\u00f6nnen durch den Einstich die Erreger von Pflanzenkrankheiten \u00fcbertragen werden.<br \/>\nUnter den Wanzen z\u00e4hlt Nezara viridula zu den weltweit wichtigsten Sch\u00e4dlingen der Tropen und Subtropen. Aber durch den globalen Handel und den Klimawandel hat sie sich inzwischen bei uns ausgebreitet. Dank der milden Winter und der hohen Sommertemperaturen kann sie sich bei uns erfolgreich fortpflanzen.<\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie hat in den letzten Jahren einen weiten Weg zur\u00fcckgelegt. Von Ostafrika hat sich die Gr\u00fcne Reiswanze, Nezara viridula, wie sie von Wissenschaftlern genannt wird, \u00fcber die L\u00e4nder am Mittelmeer ausgebreitet und jetzt auch die Felder und G\u00e4rten von Bretten und seinem Umland erobert. 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