{"id":9405,"date":"2014-02-13T11:22:51","date_gmt":"2014-02-13T10:22:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bak-bretten.de\/bund\/?p=9405"},"modified":"2014-02-13T11:22:51","modified_gmt":"2014-02-13T10:22:51","slug":"wildbienenschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cranky-ramanujan.37-218-254-106.plesk.page\/?p=9405","title":{"rendered":"Wildbienenschutz"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.bund-bretten.de\/wp-content\/uploads\/bienen2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.bund-bretten.de\/wp-content\/uploads\/bienen2-150x150.jpg\" alt=\"bienen2.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-105\" \/><\/a>Wildbienen:\u00a0Bedeutung &#8211; Gef\u00e4hrdung \u2013 Schutzma\u00dfnahmen<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Bedeutung<\/strong><\/span><\/p>\n<p>In der Bundesrepublik Deutschland gibt es einschlie\u00dflich der 20 Hummelarten rund 500 verschiedene Wildbienen. Davon leben die mei\u00adsten als sogenannte Einsiedlerbienen, bei denen das Weibchen ganz allein ein Nest baut und die Brut versorgt.<br \/>\nAlle Wildbienen sind harmlos! Sie stechen nur dann, wenn man sie in die Hand nimmt und dr\u00fcckt! Wegen ihrer unersetzlichen Best\u00e4uberfunktion , die sie zusammen mit der Honigbiene aus\u00fcben, und we\u00adgen ihrer Gef\u00e4hrdung stehen alle Wildbienen unter Schutz!<\/p>\n<p>Ihr Artenreichtum und die damit verbundenen vielf\u00e4ltigen Anpassungen an die verschiedensten Bl\u00fctenpflanzen ist die Voraussetzung f\u00fcr die Samen- und Fruchtbildung bei zahlreichen Blumen und Obst\u00adb\u00e4umen. Alle Wildbienen sind rege Bl\u00fctenbesucher. Die nestbauenden Arten zeigen eine ausgepr\u00e4gte Brutf\u00fcrsorge, das hei\u00dft, Nektar und Bl\u00fc\u00adtenstaub werden als Nahrungsvorrat f\u00fcr die sich entwickelnde Larve in die Brutzelle eingetragen.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Manche Wildbienen sind auf ganz be\u00adstimmte Futterpflanzen als Nahrungsquelle angewiesen. Kommen diese nicht zur Bl\u00fcte, weil zu fr\u00fch gem\u00e4ht wurde, dann verringert sich infolge Futter-mangel der Bienenbestand. In gleicher Weise wirkt sich der Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln aus.<\/p>\n\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Gef\u00e4hrdung<\/strong><\/span><br \/>\nDer starke R\u00fcckgang unserer Wildbienen ist haupts\u00e4chlich auf fol\u00adgende Ursachen zur\u00fcck-zuf\u00fchren:<br \/>\n&#8211; Verlust der Lebensr\u00e4ume wie Wegr\u00e4nder, Brachfl\u00e4chen, Hohlwege und Hecken durch die\u00a0 Ausweitung von Siedlungen, Industriegebie\u00adten und Ackerfl\u00e4chen.<br \/>\n&#8211; Geringes Nahrungsangebot in den G\u00e4rten mit Rasen und Nadelb\u00e4umen.<br \/>\n&#8211; Beseitigung wichtiger Nahrungsquellen (Wildkr\u00e4uter) durch Unkrautvernichtungsmittel.<br \/>\n&#8211; Durch den Einsatz von Insektenvernichtungsmitteln werden die Wildbienen direkt gesch\u00e4digt.<br \/>\n&#8211; &#8222;Ausgefegte&#8220; G\u00e4rten und die Verwendung moderner Baumaterialien verringern das Angebot an Nistm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Schutzma\u00dfnahmen<\/strong><\/span><br \/>\nPflanzen Sie in Ihrem Garten solche Pflanzen an, die Bl\u00fctenstaub und Nektar liefern, wie zum Beispiel Glockenblumen, Gemeiner Beinwell, Blaukissen, Goldscharfgarbe oder Fenchel. Auch bl\u00fchende K\u00fcchenzwiebeln und Lauch sind gute Futterquellen. In Balkonk\u00e4sten k\u00f6nnen folgende &#8222;Bienenpflanzen&#8220;\u00a0gezogen werden: Thy\u00admian, Ringelblume, Schafgarbe, Kugellauch .<\/p>\n<p>Besondere Bedeutung haben Blumenwiesen, die nicht ged\u00fcngt und zweimal im Jahr &#8211; Anfang Juli und Ende September \u2013 gem\u00e4ht werden. Dabei sollte das M\u00e4hgut entfernt werden, da die f\u00fcr Bienen wichti\u00adgen Pflanzen wie Hornklee, Witwenblume, Wilde M\u00f6hre oder Wiesen-Pippau , vorzugsweise auf n\u00e4hrstoffarmen B\u00f6den gedeihen.<\/p>\n<p>Bei der Pflanzung von Str\u00e4uchern sollten folgende einheimische Ar\u00adten bevorzugt werden: Wei\u00dfdorn, Schlehe, Wildrosen und Weiden.<br \/>\nAuf Unkraut- und Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfungsmittel unbedingt ver\u00adzichten !<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Anbieten von Nistm\u00f6glichkeiten<\/strong><\/span><\/p>\n<p>&#8211; Markhaltige St\u00e4ngel von Sommerflieder, Holunder, K\u00f6nigskerzen sowie Bambus oder Pappr\u00f6hren k\u00f6nnen, zu kleinen B\u00fcndeln verschn\u00fcrt, in einer gesch\u00fctzten, sonnigen Gartenecke aufgeh\u00e4ngt werden.<br \/>\n&#8211; Morsche \u00c4ste oder Pf\u00e4hle werden oft als Nistplatz benutzt; des\u00adhalb, wenn m\u00f6glich, nicht entfernen!<br \/>\n&#8211; F\u00fcr bodenbr\u00fctende Arten gen\u00fcgt oft eine tischgro\u00dfe Bodenfl\u00e4che, die von Bewuchs v\u00f6llig freigehalten wird.<br \/>\n&#8211; Nistkl\u00f6tze aus Holz k\u00f6nnen aus nichtfaserndem, abgelagertem Holz, wie zum Beispiel Eiche, Buche und Esche selbst hergestellt werden.<\/p>\n<p>Nist\u00adh\u00f6lzer nicht mit Holzschutzmitteln impr\u00e4gnieren !<br \/>\nHerstellung von Wildbienen-Nisth\u00f6lzern<\/p>\n<p>In einen Holzklotz beliebiger Gr\u00f6\u00dfe werden verschieden starke (2 &#8211; 10 mm Durchmesser) L\u00f6cher von 5 &#8211; 10 cm Tiefe gebohrt. Die L\u00f6cher sollten jeweils einen Abstand von etwa 2 cm haben.Bohrmehl und querstehende Fasern entfernen!<br \/>\nDer Nistklotz sollte an einem sonnigen Platz so angebracht werden, dass die Bohrl\u00f6cher waagrecht liegen und f\u00fcr die Bienen gut zug\u00e4ng\u00adlich sind. Klotz ganzj\u00e4hrig im Freien lassen (auch im Winter).<\/p>\n<p><strong>Vorschlag zum Bohren eines Klotzes und Ansicht des fertigen und eines &#8222;belegten&#8220; Klotzes<\/strong><\/p>\n\n<p>Wir bieten Ihnen hier den Bohrplan zum Download an &#8211;> <a href=\"http:\/\/www.bund-bretten.de\/wp-content\/uploads\/nistklotz.pdf\">Bohrplan Nistklotz<\/a><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"color: #808000;\"><span style=\"font-size: large;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <span style=\"color: #800000; font-family: Verdana;\">Wir w\u00fcnschen ihnen viel Freude beim Beobachten ihrer Wildbienen!<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"background-color:yellow\">Weitere Informationen zu Wildbienen finden Sie auf der sehr empfehlenswerten Seite <strong><a href=\"http:\/\/www.eucera.de\/\" target=\"_blank\">Faszination Wildbienen<\/a><\/strong><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wildbienen:\u00a0Bedeutung &#8211; Gef\u00e4hrdung \u2013 Schutzma\u00dfnahmen Bedeutung In der Bundesrepublik Deutschland gibt es einschlie\u00dflich der 20 Hummelarten rund 500 verschiedene Wildbienen. 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