Autor: Matzen

  • Natur leidet unter Trockenheit

    Richtig geregnet hat es auch im Raum Bretten schon seit Wochen nicht mehr. Bäche führen immer weniger Wasser, der Wasserspiegel in den Tümpeln und Laichgewässern ist bedrohlich gesunken. Manche Laichgewässer sind bereits ausgetrocknet.
    „Zum Glück konnten die meisten Lurche ihre Entwicklung noch rechtzeitig abschließen und als kleine Frösche und Kröten ihre Laichgewässer verlassen“, berichtet Matthias Menzel vom BUND Bretten.

    Manchen Pflanzen sieht man den Wassermangel an. Ihre Blätter sind schlaff oder bereits verwelkt. Gräser stellen ihr Wachstum ein, das einst saftige Grün verwandelt sich zu einem trostlosen Gelb.Die Trockenrisse in Acker- und Wiesenböden werden immer breiter und tiefer. Damit die Kulturpflanzen auf den Feldern mit wasserdurchlässigen, sandigen Böden nicht vertrocknen,
    muss jetzt ständig bewässert werden.

    Auch Gartenbesitzer müssen den fehlenden Regen durch Wasser aus der Gießkanne oder dem Gartenschlauch ersetzen.

     

     

     

  • Schmetterlinge bald nur noch im Bauch – erst sterben die Insekten und dann?

    Landesweiter Biologentag und dritter Biodiversitätsgipfel der Umweltakademie an der Universität Hohenheim, am 14. Juli 2018 Universität Hohenheim, Beginn: 09:30.
    Das Programm finden Sie hier: https://goo.gl/Gqna1V

    Auszug aus dem Programm:
    14.30 Uhr Insektensterben – Ursachen und Schutzmaßnahmen im Unterricht – dargestellt am Beispiel der Wildbienen
    Referent Gerhard Dittes, Oberstudienrat i. R. und BUND-Vorsitzender Ortsgruppe Bretten

    Literatur

    Links:
    Nisthilfen für Wildbienen
    www.eucera.de

  • Erfolgreicher Schutz der Mauerbienen

    Gerade rechtzeitig zur Eröffnung des Infostandes auf dem Brettener Marktplatz waren die Gehörnten Mauerbienen geschlüpft und konnten so den Marktbesuchern gezeigt werden.
    „Diese Mauerbienen sind gerade aus ihrem Kokon geschlüpft. Nach kurzer Zeit sind ihre Flügel gehärtet und sie können losfliegen, um die Blüten in den Brettener Gärten zu bestäuben“, erklärt Annika Hoffmann, Biologielehrerin am Melanchthon-Gymnasium.
    Im Rahmen des Projekts zum Schutz der Wildbienen, das gemeinsam vom Gymnasium und dem BUND Bretten durchgeführt wird, war auf dem Brettener Marktplatz ein Infostand eingerichtet worden. Hier konnten interessierte Gartenbesitzer Wissenswertes über die Lebensweise und das Aussehen dieser nützlichen Insekten erfahren. „Nisthilfen werden vor allem dann von Wildbienen angenommen, wenn diese fachgerecht, d.h. auf die jeweiligen Bedürfnisse der einzelnen Arten angefertigt werden“, betont Matthias Menzel vom BUND. Nur solche Nisthilfen wurden den Marktbesuchern für ihre Gärten angeboten.
    Mauerbienen sind eifrige Bestäuber von Obstbäumen, die sich als Kulturfolger auch in den Gärten von Siedlungen heimisch fühlen. Das „Brutgeschäft“ findet während der Blütezeit der Traubenhyazinthen, eine beliebte Nektar und Blütenstaub liefernde Futterpflanze, statt. Deshalb wurden für das Schutzprojekt neben der Herstellung von Nisthilfen auch hunderte von Trauben-hyazinthen angepflanzt.
    Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Noch im gleichen Jahr besiedelten die Gehörnten Mauerbienen über zweihundert der angebotenen Nisthilfen.
    Bei diesem Infostand kam es auch zu einem regen Erfahrungsaustausch. „Immer mehr Gartenbesitzer wollen sich für den Schutz der Wildbienen einsetzen“, stellte Gertraud Steinbach vom BUND zufrieden fest.

  • Kinderstube für Wildbienen

    Bei strahlendem Sonnenschein aber eiskaltem Ostwind konnten Bürgermeister Nöltner und Christian Spintzyk, der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Diedelsheim, Zweit-klässler mit ihren Eltern begrüßen. Danach bestückten die Schüler der Schwandorf-Grundschule Diedelsheim auf einer Streuobstwiese eine Nistwand für Wildbienen mit selbst gebastelten Nisthilfen.

    Im Unterricht hatte jeder Schüler seine eigene, mit Namen versehene Nisthilfe angefertigt. Unterstützt wurden die Kinder dabei von ihren Lehrerinnen Frau Garrecht und Frau Wittmer sowie Mitgliedern des OGV. Die fachliche Beratung übernahm Gerhard Dittes vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
    Nach der offiziellen Einweihung der Wildbienen-Nistwand gab es für die Kinder noch Brezeln und Apfelsaft.

    Das Gemeinschaftsprojekt von Obst- und Gartenbauverein, Grundschule Diedelsheim und dem BUND Bretten soll auf die Gefährdung dieser wichtigen Bestäuber unserer Kultur-pflanzen aufmerksam machen und Nisthilfen anbieten.

  • Schluss mit Pestiziden und der Vergiftung von Schmetterlingen!

    Bereits ein Drittel aller Schmetterlingsarten Deutschlands stehen auf der Roten Liste!
    Schuld daran sind die intensive Landwirtschaft, Überdüngung und Pestizide – vor allem Neonikotinoide, die unsere Schmetterlinge vergiften.
    Unterstützen Sie zusammen mit dem BUND Bretten die Unterschriftenaktion von Dr. Robert Trusch zum Schutz von Schmetterlingen und anderen Insekten:
    Schluss mit Pestiziden und der Vergiftung von Schmetterlingen!