Autor: Matzen

  • Nachhaltigkeit

    Urheberrecht: / 123RF StockfotoDen Begriff der „Nachhaltigkeit“ hat der Forstmann Hans-Karl von Carlowitz 1713 geprägt:
    „Wer Bäume fällt, der muss auch in gleichem Umfang wieder aufforsten damit nachfolgenden Generationen die gleichen Ressourcen zur Verfügung stehen.“

    Was ist Nachhaltigkeit?
    Heute umfasst Nachhaltigkeit drei Bereiche: Ökologie, Ökonomie und Soziales:
    Nachhaltige Entwicklung – generationengerecht und umweltfreundlich

    Ökologische Nachhaltigkeit verlangt den rücksichtsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Eine unverzichtbare, natürliche Ressource ist der Boden. Er stellt ein natürliches Tafelsilber Baden-Württembergs dar, das es auch für kommende Generationen zu erhalten gilt. Der Boden – Ein schützenswertes Gut

    Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2015 zum „Internationalen Jahr des Bodens“ „International Year of Soils 2015 – IYS 2015“ ausgerufen. Dadurch soll weltweit auf die Bedeutung der Böden und die Notwendigkeit ihres Schutzes aufmerksam gemacht werden. Von dieser nicht erneuerbaren Ressource gehen jedes Jahr weltweit etwa sechs Millionen Hektar verloren! Bei wachsender Weltbevölkerung steigt die Nachfrage nach Nahrungsmitteln.

    Der BUND Bretten wird sich mit einer Info-Serie am „Internationalen Jahr des Bodens“ beteiligen.

  • Amphibien bei Laichwanderungen durch Pestizide gefährdet

    infoMit dem ersten warmen Frühlingsregen werden demnächst auch unsere Brettener Lurche die Winterquartiere verlassen und ihre Laichgewässer aufsuchen. Lebensraumverlust und Straßenverkehr haben zum Rückgang des Amphibienbestandes geführt. Dass sich auch die Anwendung von Pestiziden schädigend auf die Amphibien auswirkt, haben jetzt Forscher des Instituts für Umweltwissenschaften der Universität Koblenz-Landau und des Leibniz-Zentrums für Agrarlandforschung (ZALF) in einer Studie nachweisen. Unter Laborbedingungen können manche Pestizide zu einer Sterblichkeitsrate von bis zu 100 Prozent führen.

  • Steckbrief: Schneeflöhe

    Zur Jahreswende konnten aufmerksame Beobachter auf tauendem Schnee kleine dunkle, hüpfende Punkte erkennen. Hierbei handelt es sich um primitive Insekten aus der Gruppe der Springschwänze (Collembolen). Diese nur Millimeter großen Winzlinge, besitzen eine Sprunggabel, mit der sie sich hüpfend fortbewegen können .Ein Frostschutzmittel in ihrem Blut schützt sie vor dem Erfrieren. Sie können massenhaft auftreten ,so dass man den Eindruck hat ,als ob jemand feinen Ruß auf den Schnee gestreut hätte. Verwandte Arten leben auf Gletschern (Gletscherflöhe).

    siehe auch unter: Youtube: http://goo.gl/7VZrog

  • TV-Tipp

    medienNatur- Spekulationsobjekt mit Zukunft
    Wer sind Gewinner und Verlierer, wenn Banken Tiere und Pflanzen zu Finanzprodukten machen also lebende Ressourcen in spekulatives Kapital ummünzen?
    Dieser Frage geht arte im Film „Natur- Spekulationsobjekt mit Zukunft“ nach, mit interessanten und zugleich erschreckenden Informationen.

    Wiederholung am Dienstag, 10.02. um 8:55 Uhr und am Montag, 16.02. um 8:55 Uhr

  • Gencode der Wildbienen entschlüsselt

    Über 5oo Wildbienenarten aus dem deutschsprachigen Raum wurden jetzt genetisch analysiert.
    Forscher der Zoologischen Staatssammlung München haben nach fünfjähriger Forschungsarbeit das „DNA- Barcoding- Projekt“ abgeschlossen. Alle Wildbienen-Arten können nun an ihrer genetischen Signatur, wie beim Strichcode von Waren an der Supermarktkasse, sicher erkannt werden. Dabei können auch bisher unbekannte Arten entdeckt werden.

    Diese Forschungsprojekt ist Teil des „International Barcode of Life“- Projekts, bei dem weltweit alle Tierarten genetisch erfasst werden sollen.
    weiterführende Links: