Bei einer Körperlänge von knapp zwei Zentimeter sind die dünnen Fühler länger als der Körper. Deshalb zählt dieses Insekt zu den Langfühlerschrecken (Ensifera). Der obere Teil der Vorderbrust ist hellgrün bis gelblich umrandet. Die bräunlichen Flügel sind meistens nur halb so lang wie der Hinterleib. Diese Beißschrecke ist weit über Europa verbreitet. Von Juli bis Oktober kann man den Gesang der Männchen, ein gleichmäßiges „Sirren“, auch auf den Brettener Wiesen hören.
Autor: Matzen
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BUND bei Gewässerschau
Da Kommunen verpflichtet sind in regelmäßigen Abständen eine Gewässerschau durchzuführen, hatte die Stadt Bretten zu einer Bachbegehung eingeladen. Neben Vertretern der Stadt Bretten und der Wasserbehörde , nahm auch der BUND-Bretten an der Begehung von Salzach und Weissach teil.
Die Salzach durchfließt als Wiesenmäander das Ruiter Tal. Ihr Lauf ist nicht gerade sondern bildet Schlingen mit steilen Prall- und flachen Gleithängen. (Bild3) Dadurch verlagert sich der Bachlauf ständig. Durch gezielte Maßnahmen soll der Unterspülung der Steilhänge Einhalt geboten werden.Das verheerende Hochwasser vom Juni 2013 und mögliche, zukünftige Hochwasserschutz-maßnahmen wurden ausführlich diskutiert. Als Hauptursache für die Überflutung wurde die fortschreitende Versiegelung durch Neubaugebiete in Maulbronn und Kleinvillars und die damit verbundene Einleitung von Niederschlagswasser in die Salzach genannt. Außerdem kann der Aalkistensee seine Funktion als Hochwasserpuffer nicht ausreichend erfüllen, weil bei der Sanierung die meterdicke Schlammschicht aus Kostengründen nicht entfernt wurde. Die Entsorgung des giftigen Sediments auf einer Sondermülldeponie wollte damals keiner bezahlen.
Folgende erforderlichen Maßnahmen wurden besprochen: -
Sanierung eines Feuchtgebietes

Sanierung eines Feuchtgebietes durch die Ortsgruppe Bretten
Starker Pflanzenwuchs fördert die Verlandung von Feuchtgebieten. Dadurch können Laichgewässser schon nach wenigen Jahren ihre Funktion verlieren. Deshalb müssen die Kinderstuben der Lurche immer wieder gepflegt werden. Unerlässliche Maßnahmen sind die Wiederherstellung und bei Bedarf die Neuanlage ausreichend großer, geeigneter Wasserflächen.Der BUND-Bretten hat in diesen Herbsttagen mit der Sanierung eines Feuchtgebietes begonnen. Nach Absprache mit den zuständigen Behörden wurde die mehrstündige und schweißtreibende Maßnahme durchgeführt.
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Steckbrief: Strauchschrecke Pholidoptera griseoaptera

Strauchschrecke
Die Grundfarbe dieses, zu der Familie der Laubheuschrecken zählende, Insekts ist meist graubraun. Die Stummelflügel sind mit einer Länge von 1-5 mm auffallend kurz. Erwachsene Tiere sind von Juli bis November auf Sträuchern, in Hausgärten und Waldrändern anzutreffen. Neben Pflanzen ernährt sich die weitverbreitete Strauchschrecke auch von Insekten wie Fliegen und Blattläusen. Die erwachsenen Tiere sind tag- und nachtaktiv. Das Gezirpe der Männchen ist auch noch aus zehn Meter Entfernung zu hören. -
Steckbrief: Gottesanbeterin (Mantis religiosa)
„Flitterwochen“ bei der Fangschrecke Mantis religiosa (Gottesanbeterin) .
Die BUND-Insektengruppe hat bei einer Exkursion im südlichen Kraichgau gleich drei Paare dieses wärmeliebenden Insekts angetroffen. Dies ist ein weiterer Beleg dafür, dass es im Kraichgau wärmer geworden ist. In der Oberrheinischen Tiefebene ist dieser Zuwanderer bereits weit nach Norden vorgedrungen. Der BUND-Bretten bittet darum, Funde von der Gottesanbeterin zu melden.Weitere Informationen zu diesem Insekt gibt hier:
http://www.bund-hessen.de/themen_und_projekte/natur_und_artenschutz/natur_erleben/g/gottesanbeterin/