Autor: Matzen

  • Steckbrief: Johanniskraut (Tüpfel-Hartheu) Hypericum perforatum

    Diese mehrjährige Pflanze treibt in jedem Frühjahr aus ihrem Wurzelstock neue Triebe, die bis zu einem Meter hoch werden können. An den verzweigten Stängeln sitzen längliche, gegenständige Blätter. Hält man letztere gegen das Licht, dann erkennt man viele helle Pünktchen. Das Blatt sieht fein getüpfelt aus (Name). Diese Tüpfel enthalten ätherische Öle. Das Tüpfel-Hartheu ist eine alte Heilpflanze.

  • Städtische Rattenbekämpfung

    Die Stadt Bretten führt vom 14. bis 18. Juli eine Rattenbekämpfungsaktion durch
    Neben Gebäuden bewohnen die Wanderratten (Rattus norvegicus) Abwasserkanäle und Bachläufe. Diese Kulturfolger werden schon nach drei Monaten fortpflanzungsfähig. Ein Rattenweibchen kann nach drei Wochen Tragzeit fünf bis zehn Junge zur Welt bringen. Man kann sich leicht ausrechnen, wie stark sich diese Tiere, bei einer Lebenserwartung von bis zu drei Jahren, vermehren. Nur durch regelmäßige Bekämpfungsmaßnahmen kann man ihre Zahl einschränken.

    Eine wichtige Vorsorgemaßnahme ist, den Ratten kein Futter anzubieten. Deshalb sollten Essensreste nicht über die Toilette entsorgt und Wasservögel an unseren Gewässern nicht gefüttert werden. Neben Schäden an Gebäuden und Lebensmittelvorräten können Ratten gefährliche Krankheitserreger übertragen.
    Der BUND-Bretten bittet die Bevölkerung die städtische Rattenbekämpfungsmaßnahme zu unterstützen.

  • Steckbrief: die Weinbergschnecke (Helix pomatia)

    Weinbergschnecke im "Trockenschlaf"
    Weinbergschnecke im „Trockenschlaf“
    Schnecken sind Feuchtlufttiere. Nur bei Regenwetter oder beim Tau in der Nacht sind sie aktiv. Sonnige Tage verbringen sie in schattigen Bereichen. Bei länger anhaltender Trockenheit schmiegen sich manche Arten dicht an Unterlagen wie Steine oder Baumstämme. Um den Wasserverlust durch Verdunstung möglichst gering zu halten, bilden sie ein dünnes Häutchen zwischen der Schalenmündung und der Unterlage. Das Foto zeigt eine Weinbergschnecke im Trockenschlaf.

    infoMehr Informationen zu Schnecken und Weichtieren finden Sie auch hier: Die lebende Welt der Weichtiere und bei Mollusken und Malakozoologie in Deutschland

  • Neonicotinoide

    Studie aus den Niederlanden hat nachgewiesen: Pestizide sind schuld am Vogelschwund!
    Neonicotinoide machen Bienen orientierungslos. Sie finden nicht mehr heim und sterben. Jetzt hat man festgestellt, dass dort wo diese Umweltgifte eingesetzt wurden, die Vogelbestände zurückgegangen sind, weil die Beutetiere der Vögel vergiftet wurden.

    Links:
    Pestizide sind schuld am Vogelschwund
    Pestizid-Einsatz soll Vogelschwund bewirken
    Declines in insectivorous birds are associated with high neonicotinoid concentrations

  • Steckbrief: Springspinnen (Salticidae)

    Auffälligstes Kennzeichen dieser nur wenige Millimeter großen Tiere sind ihre vier, wie Scheinwerfer nach vorn gerichteten Augen. An den Kopfseiten befinden sich jeweils noch zwei weitere Augen. Mit ihren hochentwickelten Sehorganen können diese Spinnen, ohne sich zu bewegen, ihre Blickrichtung ändern. Mit einem Sprung (Name) erbeuten sie ihre Nahrung. Dabei können selbst große Beutetiere überwältigt werden (siehe Foto: Zebraspringspinne mit Nachtfalter). Springspinnen bauen keine Fangnetze.