Diese stattliche Pflanze kann eine Wuchshöhe von mehr als zwei Meter erreichen. Auffallend ist ihre weißgraue Farbe und die großen Stacheln. Die kugeligen Blütenstände leuchten purpurrot. Sie locken viele Insekten wie Wildbienen, Schmetterlinge und Schwebfliegen an. Man kann die Eselsdistel auf Brachflächen, Wegrändern oder in manchen Hausgärten antreffen.
Autor: Matzen
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Steckbrief: Zypressenwolfsmilch-Glasflügler (Chamaesphecia empiformis)
Dieser knapp zwei Zentimeter große Schmetterling hat durchsichtige Flügel (Name) und ein fächerartig verbreitertes Hinterleibsende. Seine Larven entwickeln sich in den Wurzeln der Zypressenwolfsmilch. Er bevorzugt warme Gebiete. Das abgebildete Exemplar wurde an einem sonnigen Waldrand auf Brettener Gemarkung entdeckt. -
Steckbrief: die Gallmilbe Aceria erineus
Die Milbe Aceria erineus verursacht die „Filzkrankheit“ der Walnussbäume. Befallene Walnuss-Blätter zeigen auf der Blattoberseite gelbliche Aufwölbungen von etwa einem Zentimeter Durchmesser. Die Unterseite dieser Blasen sind mit einem dichten Filz heller Haare überzogen, die später braun werden. Ursache dieser Blattkrankheit ist die winzige, mit bloßem Auge nicht erkennbare, Gallmilbe Aceria erineus. Zwei dieser wurstförmigen Milben sind auf dem Mikrofoto zu erkennen.
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Aktuell :Trockenheit
Seit Wochen hat es bei uns so gut wie gar nicht mehr geregnet. Wiesen und Rasenflächen haben sich braun verfärbt. Auf den staubtrockenen Böden sieht man breite Risse. Mit Ernteeinbußen, vor allem beim Getreide, muss gerechnet werden. Auch Bäume leiden, trotz tief reichender Wurzeln, unter der extremen Trockenheit.
Besonders hart getroffen hat es aber die Amphibien auf unserer Gemarkung. Diese Tiere sind vielfältigen Gefahren ausgesetzt: Verlust der Lebensräume durch fortgesetzte Flächenversiegelung, zunehmenden Straßenverkehr, Monokulturen und Einsatz von Pestiziden. Hinzu kommt der diesjährige Wassermangel. Dadurch wurden die jahrelangen Bemühungen des BUND, sichere Laichmöglichkeiten zu schaffen, teilweise zunichte gemacht. Nur Dank der raschen Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Bretten konnte Schlimmeres verhindert werden.
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Steckbrief: Rosskastanien-Miniermotte (Cameraria ohridella)
Dieser etwa fünf Millimeter große Kleinschmetterling ist ein schlechter Flieger. Er wird deshalb hauptsächlich mit dem Wind verfrachtet. Vom Balkan ausgehend, hat sich dieser Parasit über Europa ausgebreitet. Die Weibchen legen etwa 30 Eier einzeln auf den Blättern der Rosskastanien ab. Die ausschlüpfende Larve lebt unter der Blattoberhaut (Epidermis). Dort frisst sie das Blattgewebe und unterbricht dadurch die Wasserzufuhr. An dieser Stelle stirbt das umliegende Blattgewebe ab und wird braun („Rostflecken“ auf den Blättern). Bei starkem Befall fallen die Blätter bereits im August ab. Abhängig von der Temperatur können bis zu vier Falter-Generationen pro Jahr entstehen. Aktuell sind in Bretten die Rosskastanien am Seedamm stark betroffen.