Autor: Matzen

  • Steckbrief: Gefleckter Aronstab (Arum maculatum)

    Die Blätter dieser giftigen Pflanze sind pfeilförmig. Ein grünlichweißes Hüllblatt umgibt einen keulenförmigen Kolben, an dem sich die Blütenblätter befinden. Durch Aasgeruch werden Fliegen und andere Insekten angelockt. Sie rutschen in den vom Hüllblatt gebildeten Kessel. Erst nach der Bestäubung welkt das Hüllblatt und die Insekten können wieder ins Freie.(Fliegenkesselfalle)
    Im August findet man die leuchtend roten, giftigen Beeren des Aronstabs.

  • Steckbrief: die Holzbiene

    In der zweiten Aprilwoche haben die Holzbienen mit dem Anlegen ihrer diesjährigen Brutzellen begonnen. Im Rahmen des Projekts „Schützt die Wildbienen“ (ein Gemeinschaftsprojekt von Melanchthon-Gymnasium und BUND-Bretten) wurden mehrere Nistmöglichkeiten für Holzbienen bereitgestellt. Die bis drei Zentimeter große und schwarz-blau gefärbte Holzbiene ist unsere größte einheimische Wildbiene.

  • Steckbrief: Bären-Lauch (Allium ursinum)

    Der Bärlauch ist eine Pflanzenart aus der Gattung Allium und somit verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch.
    Den zerriebenen Blättern entströmt ein starker knoblauchähnlicher Geruch. Die Blätter ähneln dem giftigen Maiglöckchen (Vorsicht Verwechslungsgefahr! )
    Er wird wie Knoblauch in der Volksheilkunde und in der Küche verwendet. Die Blüten der Scheindolde sind schneeweiß. Diese Frühlingspflanze bildet im Ortsteil Ruit noch große Bestände.

  • Die Traubeneiche ist Baum des Jahres 2014

    Die Traubeneiche ist Baum des Jahres 2014
    Die Traubeneiche ist Baum des Jahres 2014

    Die Baum des Jahres Stiftung hat die Traubeneiche, auch Wintereiche genannt, zum Baum des Jahres 2014 gekührt. Die Traubeneiche ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Eichen in der Familie der Buchengewächse.
    Die Traubeneiche wächst als sommergrüner Baum, der Wuchshöhen von 25 bis 30 (maximal 40) Meter und Stammdurchmesser bis zu 2 Meter erreicht. Durch ihre kräftige Pfahlwurzel ist sie äußerst sturmfest. Wie die Stieleiche bildet die Traubeneiche Johannistriebe. Ihr Höchstalter liegt bei 800 bis 1000 Jahren. Die Baumkrone ist auf geradem Stamm hoch gewölbt mit strahlenförmig abgehenden Ästen, die viel gerader als bei der Stieleiche sind. Die Baumkrone ist lockerer als bei der Stieleiche, und die Belaubung ist gleichmäßiger verteilt. Die Rinde der Traubeneiche ist in der Jugend glatt und schwach grau-grün glänzend, später wird eine dicke, tief längsrissige, graubraune Borke gebildet. Die Rinde der Zweige ist dunkelgrau, teilweise gerötet und grau bereift. Die Knospen sind groß, eiförmig und vielschuppig und sitzen an den Triebenden gehäuft. Jede Knospenschuppe ist hell orangebraun mit einer dunkelbraunen Spitze.
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  • Versammlung der Ortsgruppe Bretten

    infoDie Mitglieder des BUND Bretten treffen sich am Dienstag 29.4.14 um 19:30 Uhr im „La Piazetta“ (Nebenzimmer) am Marktplatz in Bretten. Neben Tätigkeitsberichten und Wahlen stehen Schutzmaßnahmen für Amphibien und Insekten auf der Tagesordnung. Anschließend wird die landesweite Reptilien- und Amphibienkartierung vorgestellt, an der sich der BUND beteiligt.