Autor: Matzen

  • Feuerwehreinsatz an einem Laichtümpel

    Durch eine E-Mail eines aufmerksamen Spaziergängers, erfuhren wir, dass einer der beiden Laichtümpel im Sprantaler Tal beinahe trocken gefallen war. Darin befanden sich aber bereits eine große Menge an Kaulquappen. Wir nahmen Kontakt mit der Feuerwehr auf, die uns auch sofort die Zufuhr von Wasser zum Tümpel zusagte. Bereits am nächsten morgen gegen 10 Uhr, stand das Fahrzeug neben dem Tümpel und die 4 hilfsbereiten Feuerwehrmänner gaben „Wasser marsch“ aus!
    Vielen Dank an die freiwillige Feuerwehr in Bretten!
    Anbei noch einige Bilder der „Rettungs-Aktion“:

  • Warmer Frühlingsregen lockt Lurche aus ihrem Winterquartier

    ErdkrötenpaarBei einbrechender Dunkelheit und einsetzendem Regen machen sich in diesen Nächten Kröten Frösche und Salamander auf den Weg von ihren Winterquartieren zu den Laichgewässern. Dabei müssen oft Straßen überquert werden: Eine tödliche Gefahr für diese Tiere.

    Gertraud Steinbach vom BUND Bretten kennt das Problem: „Wir betreuen seit 7 Jahren den Schutzzaun an der Straße zwischen Büchig und Bauerbach. Gegen den zunehmenden Verkehr haben die Amphibien keine Chance unversehrt die Straße zu überqueren. Ein Amphibienschutzzaun ist aber keine Dauerlösung. Für die langfristige effektive Sicherung sind dauerhafte Leiteinrichtungen und Vernetzungsstrukturen erforderlich.“

    Dem streng geschützten Springfrosch gingen im Rüdtwald 20 ha Wald als Lebensraum verloren. Dadurch ist die Population dieser regional bedeutsamen Amphibienart stark beeinträchtigt worden. Matthias Menzel ehrenamtlicher Amphibienschützer vom BUND Bretten, kennt die Situation: „Seit 2007 wurde der zwei Kilometer lange Zaun im Rüdtwald, vom BUND zusammen mit einem städtischen Helfer betreut. Von anfänglich 710 Springfröschen ging das Vorkommen von Jahr zu Jahr weiter zurück. Im Jahr 2013 wurden lediglich noch 41 Exemplare entlang des Baugebietes erfasst.“ (mehr …)

  • Bauarbeiten im Rüdtwald

    Nachdem die Bebauung der 22ha abgeholzten Fläche im Rüdtwald sich immer wieder verzögerte, sind jetzt konkrete Formen sichtbar. Wie schon im Jahr 2000, zu Beginn der Pläne einer Erweiterung des Industriegebietes Gölshausen in den Rüdtwald hinein vermutet wurde, aber seitens der Stadtverwaltung anfangs noch bestritten, baut jetzt der Tierfutter-Hersteller Deuerer dort ein Hochregal-Lager mit enormen Abmessungen (100m x 100m x 25m). Anbei einige Bilder des derzeitigen Baufortschrittes:
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  • Kartierung

    Die LUBW führt eine landesweite Amphibien- und Reptilien-Kartierung durch, an der sich auch der BUND beteiligt. In den Jahren 2014 und 2015 sollen alle Lurche und Kriechtiere in Bretten und Umgebung erfasst werden. Bitte unterstützen Sie uns! 

    Im Anhang finden Sie Fotos der am häufigsten bei uns vorkommenden Amphibien und Reptilien, sowie am Ende des Artikels unser Kontaktformular, mit dem Sie uns Ihre Beobachtungen senden können, vielen Dank!

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  • Wildbienenschutz

    bienen2.jpgWildbienen: Bedeutung – Gefährdung – Schutzmaßnahmen

    Bedeutung

    In der Bundesrepublik Deutschland gibt es einschließlich der 20 Hummelarten rund 500 verschiedene Wildbienen. Davon leben die mei­sten als sogenannte Einsiedlerbienen, bei denen das Weibchen ganz allein ein Nest baut und die Brut versorgt.
    Alle Wildbienen sind harmlos! Sie stechen nur dann, wenn man sie in die Hand nimmt und drückt! Wegen ihrer unersetzlichen Bestäuberfunktion , die sie zusammen mit der Honigbiene ausüben, und we­gen ihrer Gefährdung stehen alle Wildbienen unter Schutz!

    Ihr Artenreichtum und die damit verbundenen vielfältigen Anpassungen an die verschiedensten Blütenpflanzen ist die Voraussetzung für die Samen- und Fruchtbildung bei zahlreichen Blumen und Obst­bäumen. Alle Wildbienen sind rege Blütenbesucher. Die nestbauenden Arten zeigen eine ausgeprägte Brutfürsorge, das heißt, Nektar und Blü­tenstaub werden als Nahrungsvorrat für die sich entwickelnde Larve in die Brutzelle eingetragen.
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