Von diesem giftigen (!) Spargelgewächs gibt es mehrer schwer unterscheidbare Arten. Diese Pflanze, die im Frühjahr aus Zwiebeln austreibt,wird bis zu 30 cm hoch. Die Blätter sind schmal (2-6 mm) und besitzen einen weißen Mittelstreifen. Nach der Blütezeit sterben sie ab. Die sechs Blütenblätter sind weiß. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten ( Wildbienen). Die ölhaltigen Samen werden durch Ameisen verbreitet.
Kategorie: Natur / Umwelt
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Bienensterben in der Ortenau: Tiere kämpfen ums Überleben
Trotz der üppigen Obstblüte finden viele Insekten in der Region zu wenig Nahrung. Verschärft wird das Problem durch das jüngste Bienensterben, das Spritzmittel ausgelöst haben. Am Osterwochenende hat das im Renchtal rund 60 Völkern das Leben gekostet. Auch akkurat gemähte Rasen und nektararme Blumen gefährden die Bienen, denn es fehlen die wichtigen Blühpflanzen. Imker fordern ein grundlegendes Umdenken und sehen Kommunen in der Pflicht, für Blühstreifen an Feldern und Straßen zu sorgen. Zum Videobeitrag des SWR -
Naturbewusstseinsstudie: Deutsche mögen Wildnis
Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN)
Die Deutschen mögen Wildnis, sind für naturnahe Wälder und Flussauen und sie lehnen Gentechnik in der Natur ab. Das sind einige Ergebnisse der neuen Naturbewusstseinsstudie, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und die Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz, Beate Jessel, heute in Bonn vorgestellt haben. Bundesumweltministerin Hendricks:„Wilde Natur ist nicht nur für Tiere und Pflanzen unverzichtbar, sondern auch für uns Menschen. Die Deutschen sind Naturliebhaber. Das gibt uns Rückenwind für unsere Ziele, der Natur wieder mehr Flächen zurückzugeben. Die Studie zeigt auch, wie wichtig den Menschen natürliche Flussauen, Wiesen und Weiden sind. Das ist ein Grund mehr, sich für diese wichtigen Lebensräume einzusetzen, die uns neben ihrer Schönheit auch viele andere Vorteile bringen wie sauberes Wasser, Artenvielfalt oder Klimaschutz. Was die Deutschen zu Recht nicht wollen, sind gentechnisch veränderte Pflanzen.“
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Steckbrief: der Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis)
Dieser Kleinschmetterling wurde aus Ostasien eingeschleppt und hat sich in den letzten Jahren auch im Raum Bretten rasant ausgebreitet. Die gefräßigen Raupen erzeugen Fäden, mit denen sie die Buchsbaumblätter verkleben. In diesen Gespinsten findet die Verpuppung statt. Nach dem Schlüpfen paaren sich die Falter. Die Weibchen legen dann ihre Eier an Buchsbäume ab. Abhängig vom Witterungsverlauf können drei Generationen im Jahr schlüpfen. Die Buchsbäume sterben ab. Eine wirkungsvolle Bekämpfung ist auf Dauer fast aussichtlos.
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Steckbrief: Gefleckter Aronstab (Arum maculatum)
Die Blätter dieser giftigen Pflanze sind pfeilförmig. Ein grünlichweißes Hüllblatt umgibt einen keulenförmigen Kolben, an dem sich die Blütenblätter befinden. Durch Aasgeruch werden Fliegen und andere Insekten angelockt. Sie rutschen in den vom Hüllblatt gebildeten Kessel. Erst nach der Bestäubung welkt das Hüllblatt und die Insekten können wieder ins Freie.(Fliegenkesselfalle)
Im August findet man die leuchtend roten, giftigen Beeren des Aronstabs.