Kategorie: Aktuell

  • Wildbienenschutz am Hochrhein

    WB HochrheinMit Unterstützung der BUND Ortsgruppe Bretten hat jetzt der BUND Regionalverband Hochrhein ein Schutzprojekt für Wildbienen gestartet. Dazu wurde in Rheinfelden eine Nistwand für diese gefährdeten Insekten aufgestellt. Die Erfahrungen aus dem gemeinsamen Schutzprojekt von BUND und Melanchthon-Gymnasium Bretten kommen jetzt auch den Wildbienen im Süden Baden-Württembergs zugute.

    http://rv-hochrhein.bund-bawue.de/themen-projekte/wildbienen/

  • Gesucht: Gottesanbeterin (Mantis religiosa)


    Dieses zu den Fangschrecken gehörende Insekt ist leicht zu erkennen. Der Kopf ist dreieckig. Die Vorderbeine besitzen kräftige Dornen und dienen zum blitzschnellen ergreifen der Beutetiere, die sofort gefressen werden. Die Weibchen können über sieben Zentimeter lang werden. Die Färbung der Gottesanbeterin ist unterschiedlich grün, gelblich oder braun.
    Ursprünglich im Mittelmeergebiet zu Hause breitet sich, bedingt durch die Klimaerwärmung, dieses Insekt im Süden Deutschlands aus. Die Insektengruppe des BUND Bretten hat im südlichen Kraichgau schon mehrere Paare gefunden.

    Wer eine Gottesanbeterin findet, wird gebeten dies dem BUND Bretten über unser Kontaktformular zu melden. Vielen Dank!

  • BUND Ortsgruppe Bretten beim Lions-EU-Youth-Camp 2015

     Lions-EU-Youth-Camp 2015
    Lions-EU-Youth-Camp 2015
    „Wir werden zu Hause Nisthilfen für Wildbienen aufstellen“. Dies versprachen Jugendliche aus Ungarn, Slowenien, Kroatien, Spanien, der Türkei und Deutschland nach einer Informationsveranstaltung über Wildbienen.

    Im Rahmen des europäischen erasmus+ Programms hatte der Lions-Distrikt 111 SN Jugendliche zu einem mehrwöchigen Workshop nach Karlsruhe eingeladen.

    Gerhard Dittes, der Vorsitzende der Brettener BUND Ortsgruppe, informierte die Teilnehmer über die Lebensweise und Gefährdung dieser unersetzlichen Insekten. Europaweite Schutzmaßnahmen sind erforderlich. Dazu wollen auch die Jugendlichen beitragen. Sie nahmen deshalb Nisthilfen für Wildbienen, die von Schülern des Brettener Melanchthon-Gymnasiums hergestellt worden waren, mit nach Hause. Dort sollen diese im nächsten Frühjahr aufgestellt werden. Auf die Rückmeldungen darf man gespannt sein.

  • Kinderstube für Wössinger Wildbienen

    Einen Beitrag zum Schutz der Wildbienen leistete jetzt die Schule in Wössingen. Unter Anleitung ihrer Lehrerin Angelika Mücke fertigten Schüler Nisthilfen für diese gefährdeten Insekten an. In Holzklötze wurden Löcher gebohrt und Schilfhalme montiert. Tino Villano, der Umweltbeauftragte des Wössinger Zementwerks, stellte einen geeigneten Platz und die Fundamente für die Nistwand bereit. Gerhard Dittes von der BUND Ortsgruppe Bretten lobte das Engagement der Schule zum Schutz dieser nützlichen Insekten.

    „Wildbienen sind unverzichtbare Bestäuber unserer Kulturpflanzen. Sie sichern uns reiche Obsternten. Leider sind sie durch Lebensraumverlust, Monokulturen und dem Einsatz von giftigen Pestiziden gefährdet,“

    betonte der Biologe. Zusammen mit dem Landkreis-Ökologen Hans-Martin Flinspach wurden Maßnahmen zur Verbesserung des Nahrungsangebots vereinbart.

  • Kreuzotter oder Schlingnatter?

    „Wir haben die Giftschlange in unserem Garten vorsichtshalber totgeschlagen.“ Die Frau aus einem Brettener Ortsteil war sich sicher das Zickzack-Band auf dem Rücken der Schlange erkannt zu haben. Leider ist dies kein Einzelfall wie der BUND Bretten, der zur Zeit die Lebensräume von Schlangen erfasst, festgestellt hat. Um in Zukunft solche unzulässigen Totschlagaktionen von vermeintlichen Giftschlangen zu vermeiden, empfiehlt der BUND bei Schlangenfunden genauer hinzusehen.

    Auf den ersten Blick mag die ungiftige Schlingnatter der giftigen Kreuzotter ähnlich sehen. Aber bei genauer Betrachtung sehen die beiden Schlangenarten völlig verschieden aus. Die im Raum Bretten lebende Schlingnatter hat am Tage runde Pupillen und einen braunen Strich vom Auge bis zum Nasenloch. Ihr Körper wird zur Schwanzspitze hin allmählich dünner.
    Dagegen hat die Kreuzotter am Tage senkrechte, schlitzförmige Pupillen und der kurze, dünne Schwanz ist deutlich vom Körper abgesetzt. Auch ist die Zahl und Größe der Schuppen auf der Kopfoberseite verschieden. Das Zickzack-Band ist kein sicheres Unterscheidungsmerkmal! Es kann bei beiden Schlangenarten sogar völlig fehlen. Im Übrigen sind alle einheimischen Schlangen gesetzlich geschützt.
    Schlangenfunde oder Beobachtungen bitte dem BUND Bretten melden!