Kategorie: Amphibien

  • Aktuell :Trockenheit

    Seit Wochen hat es bei uns so gut wie gar nicht mehr geregnet. Wiesen und Rasenflächen haben sich braun verfärbt. Auf den staubtrockenen Böden sieht man breite Risse. Mit Ernteeinbußen, vor allem beim Getreide, muss gerechnet werden. Auch Bäume leiden, trotz tief reichender Wurzeln, unter der extremen Trockenheit.

    Besonders hart getroffen hat es aber die Amphibien auf unserer Gemarkung. Diese Tiere sind vielfältigen Gefahren ausgesetzt: Verlust der Lebensräume durch fortgesetzte Flächenversiegelung, zunehmenden Straßenverkehr, Monokulturen und Einsatz von Pestiziden. Hinzu kommt der diesjährige Wassermangel. Dadurch wurden die jahrelangen Bemühungen des BUND, sichere Laichmöglichkeiten zu schaffen, teilweise zunichte gemacht. Nur Dank der raschen Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Bretten konnte Schlimmeres verhindert werden.

  • Feuerwehr rettet Amphibien

    Als Retter in der Not erwies sich wieder einmal die Freiwillige Feuerwehr Bretten. Durch die anhaltende Trockenheit ist der Wasserspiegel vieler Laichgewässer dramatisch gesunken. So stand auf Gemarkung Bauerbach ein Tümpel mit Hunderten von Kaulquappen kurz vor dem Austrocknen. Der BUND-Bretten bat die Freiwillige Feuerwehr um Unterstützung. Schon kurze Zeit später waren die Bauerbacher Florians-Jünger vor Ort und spritzten das lebensrettende Nass in den Tümpel. Herzlichen Dank !

  • Grasfrösche gerettet !

    Die wochenlange Trockenheit im Frühjahr 2014 hat den Wasserspiegel vieler Laichgewässer in der Umgebung von Bretten dramatisch sinken lassen. Abgelegter Amphibienlaich drohte zu vertrocknen. So waren beispielsweise in einem Dürrenbüchiger Abflussgraben die Laichballen vom Grasfrosch schon nach wenigen Tagen nicht mehr von Wasser bedeckt (Foto). Aber zum Glück hat Elke Schäfer vom BUND-Bretten schnell gehandelt. Sie brachte den Laich in tiefere Wasserbereiche und verringerte den Wasserabfluss. Inzwischen haben sich mehrere tausend Kaulquappen prächtig entwickelt. Schon in den nächsten Tagen werden sie sich zu kleinen Grasfröschen verwandeln und den Wassergraben verlassen. Damit konnte der Bestand an Grasfröschen für ein weiteres Jahr gesichert werden.

  • Laichtümpel zweckentfremdet

    Die extrem geringen Niederschläge der letzten Wochen haben den Wasserspiegel der Laichgewässer stark absinken lassen. Der kräftige Wind hat zusätzlich noch die Verdunstung erhöht. Wildschweine nutzen den niedrigen Wasserstand, um sich im Schlamm einiger Tümpel zu suhlen (Fotos). Die BUND-Ortsgruppe Bretten, die über 40 Laichgewässer in der Region Bretten betreut, hofft auf ergiebige Niederschläge. Einige flache Gewässer sind bereits ausgetrocknet.

  • Feuerwehreinsatz an einem Laichtümpel

    Durch eine E-Mail eines aufmerksamen Spaziergängers, erfuhren wir, dass einer der beiden Laichtümpel im Sprantaler Tal beinahe trocken gefallen war. Darin befanden sich aber bereits eine große Menge an Kaulquappen. Wir nahmen Kontakt mit der Feuerwehr auf, die uns auch sofort die Zufuhr von Wasser zum Tümpel zusagte. Bereits am nächsten morgen gegen 10 Uhr, stand das Fahrzeug neben dem Tümpel und die 4 hilfsbereiten Feuerwehrmänner gaben „Wasser marsch“ aus!
    Vielen Dank an die freiwillige Feuerwehr in Bretten!
    Anbei noch einige Bilder der „Rettungs-Aktion“: