Auch wer keinen Garten hat, kann einen Beitrag zum Schutz der Wildbienen leisten. Ein sonniges Plätzchen auf dem Balkon genügt. Ein Nistklotz und ein Blumentopf mit blühenden Traubenhyazinthen reichen aus, um Wildbienen anzulocken. Wildbienen sind unverzichtbare Blütenbestäuber und damit der Garant für reiche Obst- und Gemüseernten. Ohne diese nützlichen Insekten wäre das Angebot in den Supermärkten nicht so üppig. Deshalb unterstützt der EDEKA Markt Schröter in Königsbach das Projekt Wildbienenschutz, ein Gemeinschaftsprojekt des Melanchthon-Gymnasiums und der BUND Ortsgruppe Bretten.
So konnten die Schüler zahlreiche Kunden von der Notwendigkeit des Wildbienenschutzes überzeugen. Viele Marktbesucher nahmen die selbstgebastelten Nisthilfen und die Futterpflanzen mit nach Hause.
Schlagwort: Wildbienen
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EDEKA Markt Schröter unterstützt Wildbienenprojekt
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Ein Paradies für Insekten
ist dieser mustergültige Vorgarten am Brettener Promenadenweg. Dieses Blütenmeer ist nicht nur eine Augenweide, sondern auch eine wichtige Futterquelle für Wildbienen.
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Kurzmeldung
EU-Umweltkommissar Karmenu Vella erklärte anlässlich der Veröffentlichung des Papiers: „Unsere Lebensqualität und unsere Zukunft hängen von den vielen Dienstleistungen ab, die uns die Natur gratis zur Verfügung stellt.“ Die Bestäubung sei eine davon; deshalb sei es sehr besorgniserregend, zu erfahren, dass sich einige der dafür wichtigsten Insekten in Gefahr befänden. „Wenn wir nicht die Gründe angehen, die hinter dem Rückgang der Wildbienen stehen, und schnell handeln, um den Schwund zu stoppen, können wir einen sehr großen Preis dafür bezahlen“, so der Kommissar. Er verwies auf Schätzungen, wonach die Bestäubung durch Bienen eine Agrarproduktion im Wert von 22 Mrd Euro allein in Europa ermögliche, und weltweit sogar von 153 Mrd Euro. -
Arbeits- und erfolgreiches Jahr 2014
Bei der Mitgliederversammlung des BUND Bretten konnte die Ortsgruppe nach den obligatorischen Vereinsregularien auf das vergangene Jahr zurückblicken.So war für die Teilnahme an der landesweiten Amphibien- und Reptilienkartierung neben Fachwissen ein großer Zeitaufwand erforderlich. Auf einer Fläche von hundert Quadratkilometern wurden alle Laichgewässer von Mitte Februar bis zum Schlüpfen der kleinen Lurche im Sommer mehrfach kontrolliert und fotografisch dokumentiert. Die vorkommenden Arten sowie ihre Populationsgrößen wurden an die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) weitergeleitet. Diese Aktion wird auch in 2015 weitergeführt.
Zum Schutz der wandernden Amphibien betreuten Mitglieder den Krötenzaun zwischen Bauerbach und Büchig. In vielen nächtlichen Einsätzen wurden die Lurche abgefangen und sicher über die Straße zum Laichgewässer gebracht. Das extrem regenarme Frühjahr führte zum raschen Austrocknen einiger Tümpel. Doch durch die unbürokratische Hilfe der Freiwilligen Feuerwehren Bretten und Bauerbach, die mit Tanklöschfahrzeugen Wasser herbeischafften, konnte Schlimmeres verhindert werden. Nochmals herzlichen Dank an die Floriansjünger!
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Steckbrief: Zaunrüben Sandbiene
Wildbiene des Jahres 2015 : Die Zaunrüben-Sandbiene (Andrena florea)
Diese Wildbienenart kommt nicht nur in der Oberrheinebene sondern auch bei uns im Kraichgau vor. Sie nistet im Sand- oder Lößboden. Zur Aufzucht ihrer Nachkommen ist sie auf den Blütenstaub der Zaunrübe (Bryonia dioica) angewiesen. Diese rankende Pflanze aus der Familie der Kürbisgewächse, findet man im Raum Bretten an Zäunen und Waldrändern.
Zum Flyer des Naturkunde-Museums Karlsruhe: Wildbiene des Jahres 2015