Schlagwort: Steckbrief

  • Steckbrief: Der Gemeine Holzbock (Zecke) Ixodes ricinus

    Zecken gehören mit ihren vier Beinpaaren zu den Spinnentieren. Ihre Entwicklung durchläuft mehrere Stadien: Ei, Larve, Nymphe und erwachsene Zecke. Nach jedem Stadium saugen sie an Wirtstieren Blut. Auch Menschen werden als Blutspender genutzt. Mit Beißklauen wird die Haut aufgeschnitten und ein 0,5 mm langer, mit Widerhaken besetzter, hohler „Saugrüssel“ eingeführt (siehe mikroskopische Aufnahme). Beim Zeckenstich können gefährliche Krankheiten wie die Lyme-Borreliose oder die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), auch im Raum Bretten(!), übertragen werden.

    Ausführliche Informationen finden Sie hier:

    Robert-Koch-Institut: Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Zecken, Zeckenstich, Infektion, sowie von derselben Quelle: Borreliose

  • Steckbrief: Johanniskraut (Tüpfel-Hartheu) Hypericum perforatum

    Diese mehrjährige Pflanze treibt in jedem Frühjahr aus ihrem Wurzelstock neue Triebe, die bis zu einem Meter hoch werden können. An den verzweigten Stängeln sitzen längliche, gegenständige Blätter. Hält man letztere gegen das Licht, dann erkennt man viele helle Pünktchen. Das Blatt sieht fein getüpfelt aus (Name). Diese Tüpfel enthalten ätherische Öle. Das Tüpfel-Hartheu ist eine alte Heilpflanze.

  • Steckbrief: die Weinbergschnecke (Helix pomatia)

    Weinbergschnecke im "Trockenschlaf"
    Weinbergschnecke im „Trockenschlaf“
    Schnecken sind Feuchtlufttiere. Nur bei Regenwetter oder beim Tau in der Nacht sind sie aktiv. Sonnige Tage verbringen sie in schattigen Bereichen. Bei länger anhaltender Trockenheit schmiegen sich manche Arten dicht an Unterlagen wie Steine oder Baumstämme. Um den Wasserverlust durch Verdunstung möglichst gering zu halten, bilden sie ein dünnes Häutchen zwischen der Schalenmündung und der Unterlage. Das Foto zeigt eine Weinbergschnecke im Trockenschlaf.

    infoMehr Informationen zu Schnecken und Weichtieren finden Sie auch hier: Die lebende Welt der Weichtiere und bei Mollusken und Malakozoologie in Deutschland

  • Steckbrief: Springspinnen (Salticidae)

    Auffälligstes Kennzeichen dieser nur wenige Millimeter großen Tiere sind ihre vier, wie Scheinwerfer nach vorn gerichteten Augen. An den Kopfseiten befinden sich jeweils noch zwei weitere Augen. Mit ihren hochentwickelten Sehorganen können diese Spinnen, ohne sich zu bewegen, ihre Blickrichtung ändern. Mit einem Sprung (Name) erbeuten sie ihre Nahrung. Dabei können selbst große Beutetiere überwältigt werden (siehe Foto: Zebraspringspinne mit Nachtfalter). Springspinnen bauen keine Fangnetze.

  • Steckbrief: Eselsdistel (Onopordum acanthium)

    Diese stattliche Pflanze kann eine Wuchshöhe von mehr als zwei Meter erreichen. Auffallend ist ihre weißgraue Farbe und die großen Stacheln. Die kugeligen Blütenstände leuchten purpurrot. Sie locken viele Insekten wie Wildbienen, Schmetterlinge und Schwebfliegen an. Man kann die Eselsdistel auf Brachflächen, Wegrändern oder in manchen Hausgärten antreffen.