
Dieses zur Familie der Tanzfliegen (Empidae) zählende Insekt, wird ungefähr zehn Millimeter groß. Auffällig sind der kleine Kopf und der lange Rüssel. Diese Fliege ist an Waldrändern, Wiesen und Schilfgebieten von Mai bis September anzutreffen. Die Helle Tanzfliege besucht Blüten. Ihre Larven erbeuten eiweißreiche Insekten. Bei der Paarung bieten die Männchen ihrer Auserwählten ein erbeutetes Insekt als Brautgeschenk an. Vor der Paarung werden in Schwärmen tanzende Zickzack-Flüge durchgeführt (Name).
Schlagwort: Insekten
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Helle Tanzfliege (Empis livida)
Helle Tanzfliege „Empis livida“ -
Berg-Feldwespe (Polistes biglumis)
Feldwespen erkennt man an ihrem spindelförmigen Hinterleib, der nur eine schmale Verbindungsstelle zum Brustabschnitt aufweist. Diese schwarz-gelben Insekten lassen beim Fliegen ihre langen Beine auffällig weit nach unten hängen. Eine überwinternde Königin gründet im Frühjahr eine Nest. Dieses wird aus mit Speichel vermischten, zerkauten Holzfasern gebaut. Die aus bis zu hundert Zellen bestehende einzige Wabe wird mit einem kurzen Stiel an Mauern oder Pflanzenstängeln befestigt. Die offene Wabe ist nicht durch eine Hülle geschützt. Feldwespen ernähren sich bevorzugt von Nektar und Schmetterlingsraupen.
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Steckbrief: Schwarzer Maulbeerbaum (Morus nigra)
Dieser wärmeliebende, bis 20 m hohe Baum wird in Deutschland vor allem in Weinbaugebieten angepflanzt. Seine dunklen Früchte ähneln einer Brombeere. Neben dem Schwarzen Maulbeerbaum gibt es bei uns noch den Weißen Maulbeerbaum (Morus alba), dessen reife Früchte weiß bis leicht rosa bleiben. Maulbeeren können roh verzehrt, zu Marmelade verarbeitet oder getrocknet wie Rosinen verwendet werden. Bereits im Mittelalter hat man aus vergorenen Früchten Maulbeerwein hergestellt.
Aber nicht die Früchte, sondern die Blätter der Maulbeerbäume hatten hier früher eine große wirtschaftliche Bedeutung.Sie dienten als Futter für die Raupen des Seidenspinners (Bombyx mori). Noch vor wenigen Jahrzehnten wurden beispielsweise in Frankreich, Italien und Deutschland Seidenraupen gezüchtet. Aus Seide wurden aber nicht nur teure Kleidungsstücke hergestellt. Als es noch keine Kunstfasern gab, wurden Fallschirme aus diesem Material angefertigt. In China wird die Zucht von Seidenraupen zur Herstellung von Naturseide schon seit fünftausend Jahren betrieben. China ist der größte Naturseidenexporteur der Welt.
Die Weibchen des Falters können hunderte von Eiern legen. Die schlüpfenden Raupen werden dann mit den Blättern der Maulbeerbäume gefüttert. Vor der Verpuppung spinnen die Raupen einen Kokon aus einem zwei bis vier Kilometer langen Seidenfaden. Aus diesen Fäden werden dann Seidentücher gewebt.
In der Brettener Innenstadt stehen mehrere Früchte tragende Maulbeerbäume. Erst vor wenigen Jahren wurden Schwarze Maulbeerbäume in einer Parkanlage angepflanzt. Ein haushohes Prachtexemplar des Weißen Maulbeerbaums steht in einem Hof direkt an der Straße. Die reifen Früchte sind ein Festmahl für Insekten wie Hummeln und Honigbienen.
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Insektengruppe startet mit Gottesanbeterin
Insektengruppe im BUND-Bretten
Mitglieder der BUND-Ortsgruppe Bretten haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Insektenfauna der Region Bretten zu untersuchen und zu dokumentieren. Zu den bekanntesten Vertretern dieser artenreichen Tiergruppe gehören beispielsweise Schmetterlinge, Käfer, Wildbienen, Heuschrecken, Fliegen, Wespen und Wanzen.Auf einer kürzlich durchgeführten Exkursion wurde jetzt, im gleichen Lebensraum wie im Jahr zuvor, wieder eine Gottesanbeterin (Mantis religiosa) angetroffen. Dieser Fangschrecke ist es offensichtlich gelungen sich im Kraichgau erfolgreich fort zu pflanzen. Noch bis vor wenigen Jahren kam dieses wärmeliebende Insekt nur am Kaiserstuhl vor. Weil es durch den Klimawandel bereits wärmer geworden ist, wird die Gottesanbeterin jetzt auch bei uns heimisch.
Nach den Bestimmungen des Bundes-Naturschutz-Gesetzes steht dieses Insekt unter besonderen Schutz (Rote Liste). Sie darf deshalb weder gefangen noch gehalten werden.
Weitere Informationen zu diesem „Neubürger“ gibt es hier -
Steckbrief: Springspinnen (Salticidae)
Auffälligstes Kennzeichen dieser nur wenige Millimeter großen Tiere sind ihre vier, wie Scheinwerfer nach vorn gerichteten Augen. An den Kopfseiten befinden sich jeweils noch zwei weitere Augen. Mit ihren hochentwickelten Sehorganen können diese Spinnen, ohne sich zu bewegen, ihre Blickrichtung ändern. Mit einem Sprung (Name) erbeuten sie ihre Nahrung. Dabei können selbst große Beutetiere überwältigt werden (siehe Foto: Zebraspringspinne mit Nachtfalter). Springspinnen bauen keine Fangnetze.