Kategorie: Natur / Umwelt

  • Streuobstwiesen – Perlen der Landschaft

    BUND Bretten besuchte Ausstellung im Landratsamt Karlsruhe
    Streuobstwiesen sind Lebensräume mit einer großen Artenvielfalt. Dies zeigten Infotafeln der Umweltakademie Baden-Württemberg in der Eingangshalle des Landratsamtes Karlsruhe. Obstgärten sind auch eine Arche Noah der Kulturlandschaft, ein Früchteparadies und Heimat alter Obstsorten. In kleinen Körbchen waren viele Apfelsorten dekorativ ausgelegt: „Danziger Kantapfel“, „Champagner Renette“ und „Jakob Lebel“, um nur einige zu nennen.

    Streuobstwiesen dauerhaft zu erhalten ist aber nur möglich, wenn sich ihre Nutzung finanziell lohnt. Deshalb bezahlt die Streuobstinitiative des Landkreises Karlsruhe für angeliefertes Obst gute Preise. Seit Jahren vermarktet diese Initiative erfolgreich mehrere Produkte, wie zum Beispiel Apfel- und Birnensaft von Streuobstwiesen.

    Dass Streuobstwiesen ein „Hotspot“ der Biodiversität sind, zeigte Gerhard Dittes vom BUND Bretten mit großformatigen Fotos. Seine Bilder gaben Einblicke in den großen Artenreichtum einer Streuobstwiese: Blühende Bäume, Wiesenblumen, Wildbienen, Schmetterlinge und Käfer.

    Eine Obstpresse und ein altes Handwägelchen, beladen mit einem Sack Äpfel, führten die Besucher der Ausstellung zurück in vergangene Zeiten.

    (LINK : http://streuobstinitiative.de

  • PESTIZIDE SCHADEN ARTENVIELFALT UND ÖKOSYSTEMEN

    http://www.greenpeace.de/Hamburg, 13. 10. 2015 – Der alltägliche Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide in der industrialisierten Landwirtschaft Europas schadet der Umwelt. Zudem versagt die EU bei Bewertung, Zulassung und Überwachung von Pestiziden. Dies zeigt ein heute europaweit veröffentlichter Greenpeace-Report.
    Demnach sind weniger Gifte und eine andere landwirtschaftliche Produktion und Agrarpolitik dringend notwendig. Auch weil Pestizide in der Umwelt etwa eine zusätzliche Reinigung von Trinkwasser oder Lebensmittelkontrollen notwendig machen. Greenpeace-Landwirtschaftsexperte Dirk Zimmermann fordert Agrarminister Christian Schmidt (CSU) zum Handeln auf: „Nicht die Allgemeinheit, sondern die Verursacher sollten die verdeckten Kosten tragen. Agrarminister Schmidt muss sich deshalb für eine Pestizidsteuer stark machen.“ Einnahmen einer solchen Abgabe sollten unter anderem die ökologische Landwirtschaft fördern, fordert die unabhängige Umweltorganisation.
    Zum Report: www.greenpeace.de/pestizide-umwelt-2015

  • Ausverkauf der Natur abgelehnt

    infoMehr als eine halbe Million EuropäerInnen haben sich in einer von der EU-Kommission initiierten Befragung gegen die Aufweichung des Naturschutzes in der EU ausgesprochen. Nie zuvor verzeichnete eine EU-Konsultation eine solche Resonanz. Dies ist vor allem auf die Mobilisierungsaktion von 120 Umweltorganisationen in den 28 Mitgliedstaaten zurückzuführen, bei der 520.325 Menschen für eine Beibehaltung der bisherigen Naturschutzrichtlinien stimmten.

    Die Proteste aus allen EU-Ländern haben in den vergangenen Wochen eindrucksvoll gezeigt, dass die Menschen von den Politikerinnen und Politikern in Europa aktive Hilfe beim Schutz des gemeinsamen Naturerbes erwarten. Was sie nicht wollen, ist das Herumzerren an Gesetzestexten, um kurzfristige Profitinteressen zu bedienen.
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  • NatureAlert: Naturschutz in Gefahr

    warningUnter dem Vorwand des Bürokratieabbaus stellt der EU-Kommissionspräsident Jean Claude Juncker die beiden elementaren EU-Naturschutzrichtlinien auf den Prüfstand, die Vogelschutzrichtlinie und die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie. Juncker nutzt die Überprüfung als Deckmantel, um das Herz des europäischen Naturschutzes zu schwächen.
    Und das obwohl der Verlust der biologischen Vielfalt noch lange nicht gestoppt und der Schwund der Lebensräume kaum gebremst ist. Würden die EU-Staaten die bestehenden Regelungen für Natura 2000 konsequent umsetzen und die EU Geld in den Naturschutz statt in die Agrarindustrie stecken, können wir die Artenvielfalt erhalten!

    EU-Konsultation ist unsere Chance!

    Vom 30. April ist bis zum 27. Juli jeder Europäer aufgerufen, der EU-Kommission seine Meinung zum Natur- und Artenschutz in Europa kundzutun. An dieser „Konsultation“ kann sich jeder online beteiligen. Dies ist die einzige Chance sich direkt an die EU-Kommission zu wenden, denn eine weitere Bürgerbeteiligung ist bislang nicht vorgesehen!
    Nehmen Sie als BUND-Gruppe an der Expterenbefragung der EU-Kommission teil! Aktive, die keine „Natura2000-Experten“ sind aber Ihre Stimme für den Naturschutz an Herrn Junker richten wollen, rufen wir dazu auf sich am Nature Alert zu beteiligen.

    So nicht Herr Juncker – beim Nature Alert unterzeichnen!

  • Monsanto gegen unsere Gesundheit

    https://secure.avaaz.org/de/index.phpdas weltweit am meisten genutzte Pflanzenschutzmittel ist wahrscheinlich krebserregend ― davor warnen führende Wissenschaftler gerade! Monsanto fordert nun, dass die Weltgesundheitsorganisation ihren bahnbrechenden Bericht widerruft, und könnte die Wissenschaft so zum Schweigen bringen. Doch Experten sagen, dass ein dringender Aufruf der Öffentlichkeit das verhindern kann.

    Dass die agrochemische Industrie unser undurchschaubares Zulassungssystem fest im Griff hat, ist allgemein bekannt. Doch jetzt haben wir eine einmalige Chance: In der EU wird Glyphosat offiziell überprüft und auch in Kanada, Brasilien und den USA finden ähnliche Prozesse statt. Die Niederlande, Sri Lanka und El Salvador ziehen sogar ein Verbot in Erwägung.

    Die Gefahr ist eindeutig — dieses Gift wird in unseren Lebensmitteln, auf unseren Feldern, Spielplätzen und Straßen eingesetzt. Sorgen wir dafür, dass es vom Markt genommen wird. Unterzeichnen Sie den dringenden Aufruf und berichten Sie allen davon:

    https://secure.avaaz.org/de/monsanto_dont_silence_science_loc_eu/?btiSOab&v=57284
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