Schlagwort: Kraichgau

  • Herzlichen Dank …

    … an die Leserin unserer Homepage. Sie hatte in der Nähe von Freiburg noch Mitte November lebende Gottesanbeterinnen (Mantis religiosa) entdeckt und uns davon freundlicherweise Belegfotos geschickt.
    Während die erwachsenen Insekten die ersten Nachtfröste nicht überleben, überstehen ihre Eigelege selbst grimmige Kälte. Durch die Klimaerwärmung hat sich die Gottesanbeterin inzwischen vom Kaiserstuhl über den Kraichgau bis nach Südhessen ausgebreitet.

  • Gesucht: Gottesanbeterin (Mantis religiosa)


    Dieses zu den Fangschrecken gehörende Insekt ist leicht zu erkennen. Der Kopf ist dreieckig. Die Vorderbeine besitzen kräftige Dornen und dienen zum blitzschnellen ergreifen der Beutetiere, die sofort gefressen werden. Die Weibchen können über sieben Zentimeter lang werden. Die Färbung der Gottesanbeterin ist unterschiedlich grün, gelblich oder braun.
    Ursprünglich im Mittelmeergebiet zu Hause breitet sich, bedingt durch die Klimaerwärmung, dieses Insekt im Süden Deutschlands aus. Die Insektengruppe des BUND Bretten hat im südlichen Kraichgau schon mehrere Paare gefunden.

    Wer eine Gottesanbeterin findet, wird gebeten dies dem BUND Bretten über unser Kontaktformular zu melden. Vielen Dank!

  • Steckbrief: Gottesanbeterin (Mantis religiosa)

    „Flitterwochen“ bei der Fangschrecke Mantis religiosa (Gottesanbeterin) .
    Die BUND-Insektengruppe hat bei einer Exkursion im südlichen Kraichgau gleich drei Paare dieses wärmeliebenden Insekts angetroffen. Dies ist ein weiterer Beleg dafür, dass es im Kraichgau wärmer geworden ist. In der Oberrheinischen Tiefebene ist dieser Zuwanderer bereits weit nach Norden vorgedrungen. Der BUND-Bretten bittet darum, Funde von der Gottesanbeterin zu melden.

    Weitere Informationen zu diesem Insekt gibt hier:
    http://www.bund-hessen.de/themen_und_projekte/natur_und_artenschutz/natur_erleben/g/gottesanbeterin/

  • Steckbrief: Feldsandläufer (Cicindela campestris)

    Feldsandläufer
    Feldsandläufer

    Dieser meist grün gefärbte, 15 mm große Laufkäfer ernährt sich räuberisch von Insekten. Lange, schlanke Beine ermöglichen ihm eine rasche Fortbewegung. Seine Larve steckt in einer selbst gegrabenen senkrechten Bodenröhre. Spinnen, Insekten und hauptsächlich Ameisen, die sich seiner Wohnröhre nähern, werden überwältigt. Von April bis September sind die Sandlaufkäfer, von denen es in Mitteleuropa ungefähr ein Dutzend Arten gibt, bei sonnigem Wetter aktiv. Als Lebensraum werden Sandgebiete oder Lößböden, wie bei uns im Kraichgau, bevorzugt. Im Raum Bretten ist der Feldsandläufer regelmäßig anzutreffen.

  • Käfer-Rarität entdeckt

    Großer Goldkäfer
    Großer Goldkäfer

    Einen sehr seltenen Fund machte kürzlich die Insektengruppe des BUND-Bretten. Auf einer Exkursion im südlichen Kraichgau wurde ein Exemplar des Großen Goldkäfers (Cetonia speciosissima ) entdeckt. Dieser bis zu drei Zentimeter große Käfer glänzt metallisch goldgrün. Beim Fliegen hält er die Deckflügel geschlossen. Die Larven dieses wärme-liebenden Käfers sind auf abgestorbenes Holz angewiesen. Diese vom Aussterben bedrohte Käferart ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt.